Sozialpraktikum

Am Nellenburg-Gymnasium wird in Klasse 9 ein begleitetes Sozialprojekt angeboten.

Die Schülerinnen und Schüler sind dann in einem Alter, sich auch außerhalb der schulischen Gemeinschaft für Belange der Gesellschaft zu öffnen.

Sie lernen nicht nur Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen, sondern auch ihre Fähigkeiten und Interessen zunehmend für die Allgemeinheit einzubringen. Dabei können sie Verlässlichkeit, Teamgeist und Durchhaltevermögen entwickeln und spüren, wie gut es sich anfühlt, gebraucht zu werden.

Das Sozialprojekt wird von Frau Feuereißen und Frau Horstmeyer begleitet und unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler können sich frei entscheiden, in welchem sozialen Bereich sie sich engagieren möchten, z.B. Kindergärten, Altersheimen, Krankenhaus, Kirche, Nachbarschafts- oder Flüchtlingshilfe.

 

Der zeitliche Aufwand des Sozialprojektes umfasst 20-25 Stunden im Schuljahr. Die geleisteten Stunden werden zum Abschluss von der Organisation auf einem Formular bestätigt.

 

Die Schülerinnen und Schüler erhalten von der Schule eine Urkunde für ihr Portfolio.

Anmeldung

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Rückmeldungen teilnehmender Schüler

Mein Sozialpraktikum im Altersheim war eine tolle Erfahrung, da ich gelernt habe Senioren zu pflegen und sich mit ihnen zu beschäftigen, wie zum Beispiel mit ihnen Spiele zu spielen oder einmal spazieren zu gehen. Es war ein tolles Umfeld und alle waren sehr zuvorkommend. Hätte ich die Wahl, würde ich mein Praktikum definitiv wieder dort absolvieren.

 

Ich mache mein Sozialpraktikum bei einem Verein mit dem Namen Pfad, eine Vereinigung aus Pflege- und Adoptiveltern, die gemeinsam Wochenendprogramme anbieten. Ich habe das Programm mitgestaltet und mich intensiv mit ihnen beschäftigt Es war zwar eine große Herausforderung, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel im Umgang mit Kindern gelernt. Ich würde das Projekt auf jeden Fall weiterempfehlen.

Ich habe bei der Hausaufgabenhilfe im Flüchtlingsheim die Erfahrung gemacht, dass Rassismus unbegründet ist und Arbeit mit kleinen Kindern Spaß machen kann.

 

< . . . > Man hatte stets ein gutes Gefühl, hilfreich zu sein und gebraucht zu werden, weil die Veranstalter immer dankbar für die Unterstützung und Zuverlässigkeit waren. Außerdem hat man nun Kontakt zu einst unbekannten Personen aufgebaut. Durch das Engagement an einer Grundschule wird das eigene Grundschulwissen wiederholt, aber auch Neues dazugelernt. Das Programm war immer abwechslungsreich. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, da die Kinder immer Freude hatten, sobald ich erschienen bin und ihnen helfen konnte. Ich fühlte mich akzeptiert und war motiviert, mich auch länger als die vorgeschriebene Zeit zu engagieren.

 

Ich durfte drei Arbeitstage in der Integrierten Psychiatrie Winterthur verbringen und habe dort viel gelernt. Die Einrichtung betreut psychisch kranke Menschen jeden Alters; ich habe mein Praktikum auf der Senioren-Station gemacht. Die Arbeit war für mich zwar ungewohnt, doch der Umgang mit den Patienten war wirklich abwechslungsreich. < .  . . > Ich empfand das Praktikum als sehr bereichernd und intensiv, darum kann ich es sehr gut weiterempfehlen. Aber manchmal braucht es schon etwas Nervenkraft, weil die Arbeit dort natürlich auch mit Patienten mit sehr schweren Schicksalen verbunden ist.

 

Das Sozialprojekt war sehr erfahrungsreich und und interessant. Ich war mit meinem Vater in Rumänien und habe Lebensmittelpakete an die ärmsten Leute verteilt. Man hat die ganze Armut, aber auch die Freude der Menschen gesehen.