Einen musikalischen Salon konnte man am Donnerstag, den 21. Mai um 18 Uhr in der Aula des Nellenburg Gymnasiums miterleben. Gut 200 Jahre nach den Schubertiaden, die oft mit dem Komponisten Franz Schubert in privaten Salons stattfanden, lud der Leistungskurs der K1 mit der Unterstützung des Basisfaches Musik der K1 die interessierten Zuhörer zu einem musikalischen Querschnitt ihrer Beschäftigung mit Schubert ein.
Vor 200 Jahren gehörten auch geistvolle Unterhaltungsspiele, die häufig unter einem bestimmten Thema standen, zu den Abenden. Sie waren eine Mischung von freundschaftlichen Treffen und literarisch-musikalischem Salon. Am Donnerstag standen die Musik und die Darstellung eines geselligen Beisammenseins in dem Vordergrund. In passenden Kostümen sangen die Darsteller in ihrem selbstgestalteten Programm Lieder von Franz Schubert und Franz von Schober.
Als Teilnehmer des Leistungsfach Musik zeigten Elias Löhr am Flügel und Christian Zander mit der Violine ihr Können in der Sonate D-Dur für Violine und Klavier D.384 1. Satz von Franz Schulbert. Joanne Khajehnouri am Flügel und Karolina Jansen an der Querflöte präsentierten einem Auszug aus Franz Schuberts Sonate a-Moll für Querflöte und Klavier.
Das Publikum beteiligte sich nicht nur bei den Liedern „Die Gedanken sind frei“ und „Der Lindenbaum“, sondern auch bei dem Abschlusslied „An die Musik“ von Franz Schubert.
Vom 13. bis 17. Mai fand in Konstanz das Landesturnfest Baden‑Württemberg statt. Die Nellis konnten sich für eine Teilnahme qualifizieren und präsentierten ihr Können souverän und überzeugend auf der Showbühne im Stadtgarten – vor großem Publikum und mit beeindruckender Ausstrahlung.
Beim Vorlesewettbewerb ist Ali Öztürker (6a) am 18. April 2026 als Sieger aus dem Bezirksentscheid in Villingen hervorgegangen. Wir gratulieren - und drücken nun die Daumen für den Landesentscheid in Stuttgart!
Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des Nellenburg-Gymnasiums konnten am Freitag, den 17. April und am Samstag, den18. April die verschiedenen Hilfsorganisationen, die mit Blaulicht zu ihren Einsätzen fahren dürfen, hautnah kennenlernen.
Diese speziellen Katastrophenschutztage werden von der Schule in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, der Polizei, dem Rettungsdienst und dem Technisches Hilfswerk vor Ort geplant und durchgeführt. Sie erfolgten in Kooperation mit dem Schulverbund Nellenburg. Ziel der Aktionstage ist es, die Schülerinnen und Schüler einerseits für die Themen im Katastrophenschutz zu sensibilisieren und andererseits langfristige die Selbsthilfefähigkeiten zu stärken.
Dabei gaben ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg zunächst am Freitag in drei Unterrichtsstunden Einblick in ihre Arbeit und Einsatzgebiete. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie Notsituationen und Krisen erkennen, gegebenenfalls Rettungskräfte alarmieren und sich selbst helfen können. Zudem erhofft man sich durch das Angebot natürlich eine verbesserte Wahrnehmung dieser Organisationen und ihrer Arbeit in den Familien bzw. in der Gesellschaft.
Am Samstag präsentierten Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und das Deutsch Rote Kreuz ihre Fahrzeuge und Rettungswerkzeuge auf den Pausenhöfen der beiden Schulen. Die Besucher konnten sich in die beeindruckenden Fahrzeuge setzen und die Hilfsmittel selber ausprobieren.
Wir gratulieren unseren beiden jungen Teilnehmerinnen am Wettbewerb "Jugend forscht"!
Luca Chiarito (Klasse 7) hat mit ihrem Projekt "Die Müllbatterie" den 2. Preis in der Sparte Arbeitswelt/Jugend-forscht-Junior errungen. Nele Berger (Klasse 6) erhielt für "BallBot 578" einen Sonderpreis in der Sparte Technik/Jugend-forscht-Junior.
Im Rahmen des Fachunterrichts Geschichte und hier im Besonderen zum Thema „Nationalsozialismus“ begaben sich am Donnerstag, den 26. März die Stufe 10 sowie die Schüler des Leistungskurses Geschichte der K1 nach Dachau und nach München, um sich vor Ort über die Stadt Dachau, über die KZ-Gedenkstätte sowie über das ehemalige KZ-Außenlager Allach-Ludwigsfeld zu informieren.
Um 06.15 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler durch die betreuenden Lehrkräfte, Frau Groß, Frau Wildi, Herrn Domin, Herrn Knüppel, Herrn Moser und Herrn Pantenburg begrüßt, und es wurde das Programm für den Tag vorgestellt. Zunächst sollte es zum Schloss Dachau gehen, von dort zur KZ-Gedenkstätte Dachau, und schließlich nach München zum ehemaligen KZ-Außenlager Allach-Ludwigsfeld. Um 06.30 Uhr setzten sich die Schüler des Nellenburg-Gymnasiums mit zwei Bussen in Richtung Bayern in Bewegung.
Station 1 - Schloss Dachau: Gegen 10.00 Uhr erreichten wir die mittelalterliche Stadt Dachau und das dortige Schloss Dachau, welches auf einer Anhöhe gelegen ist, vor der man einen wunderbaren Blick über die Stadt München hat, bei schönem Wetter sogar bis zu den Alpen mit der Zugspitze. Es wird bei diesem Ausblick verständlich, dass die Dachauer Stadträte bis in die 1990er Jahre eher wenig Interesse an einer KZ-Gedenkstätte hatten, die die Geschichte der Stadt Dachau auf die zwölf Jahre im Nationalsozialismus reduzierte.
Station 2 - KZ-Gedenkstätte Dachau: Vom Dachauer Schloss fuhren wir sodann nach Dachau-Ost, wo sich die KZ-Gedenkstätte Dachau befindet. Hier teilten wir uns entsprechend der Klassen in vier Gruppen auf. Vier Vertreter vom Besucherservice führten uns zweieinhalb Stunden lang über das Gelände, und informierten uns den menschenverachtenden Tagesablauf der Häftlinge, sowie die Funktion einiger Gebäude, wie das Krematorium etc. Alle vier Gruppen trafen sich gegen Ende der Führungen in der Evangelischen Versöhnungkirche, wo Zeit für eine individuelle Besinnung blieb.
Station 3 - Das ehemalige KZ Außenlager Allach-Ludwigsfeld:
Von der KZ-Gedenkstätte Dachau fuhren wir ca. 20 Minuten nach München, wo sich an der Dachauer Straße, in unmittelbarer Nähe der damaligen Rüstungsbetriebe wie zum Beispiel BMW, das damalige KZ Allach-Ludwigsfeld befand. Hier konnten wir sehen, was mit einem Lager passieren kann, wenn es nicht zu einer Gedenkstätte erklärt wird. In den letzten Jahren waren im Lager Allach-Ludwigsfeld ca. 10.000 Häftlinge untergebracht.
Wie auch im Stammlager Dachau wurde das Lager zunächst von den US-Amerikanern als Gefängnis für nationalsozialistische Häftlinge genutzt, bevor die Gebäude von Flüchtlingen aus Osteuropa bewohnt wurden. Im Unterschied zum Stammlager Dachau wurden hier in Allach-Ludwigsfeld jedoch ab 1952 die Baracken entfernt und auf dem Gelände eine neue „Siedlung Ludwigsfeld“ errichtet. Lediglich ein Trafohäuschen sowie das damalige Sanitätshaus, welches bis heute als Vereinsheim des TSV Ludwigsfeld dient, blieben stehen. Erst ab den 2000er Jahren erinnert dort eine Gedenktafel an das ehemalige KZ-Außenlager.
Wie es der Zufall will, trafen wir bei unserem Besuch auf Anoush und Johannes Thiel, welche seit der Gründung in der Siedlung leben. Die beiden berichteten uns anschaulich von der Siedlung, die zunächst Heimat für Flüchtlinge aus unterschiedlichen Gebieten der damaligen Sowjetunion waren. Sie überreichten uns einen Ausstellungskatalog zu einer Ausstellung zur Geschichte der Siedlung aus dem Jahr 1993 anslässlich des 40-jährigen Bestehens der Siedlung Ludwigsfeld, und luden uns ein jederzeit wiederzukommen.
Erfüllt von dieser ungeplanten Begegnung mit Zeitzeugen machten wir uns berührt auf die Heimreise an den Bodensee.
Autoren:
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 A
Marco Knüppel (Fachlehrer für das Fach Geschichte)
Am Mittwoch, 25. März erklangen in der Aula Instrumente, die nicht alle Tage zu hören sind. Die Fachschaft Musik hat einen Workshop „Afrikanische Musik“ organisiert und dazu den Kora-Spieler Lukas Engelmann engagiert. Engelmann hat über ein Jahr in Westafrika verbracht und in einer Familie gelebt, wo das Spiel der Kora zusammen mit der Tradition des Geschichten-Erzählens seit Generationen weitergegeben wird. Für die Schülerinnen und Schüler der Musikprofil-Klassen und der Leistungskurse war es spannend, die spezielle Bau- und Spielweise des Instruments Kora kennenzulernen und Improvisationen in den für europäische Ohren ungewöhnlichen Tonarten Dorisch, Phrygisch oder Lydisch zu hören. Im zweiten Teil des Workshops wurde gemeinsam musiziert. Engelmann hatte nebst seiner Kora nämlich auch eine Djembe sowie mehrere Trommeln dabei, die durch schuleigene Percussion-Instrumente ergänzt wurden. Im für afrikanische Musik typischen Vorsingen – Nachsingen – Verfahren wurde so der Song „Samina“ in Begleitung vielfältiger Rhythmus-Patterns erarbeitet.
Seit nunmehr knapp 20 Jahren besteht der Schüleraustausch zwischen unserem Nellenburg-Gymnasium Stockach und dem „Colegio Santo Ángel“ in Madrid und wird zurzeit federführend von Frau Glunk organisiert. In der Woche vom 19. März bis 26. März waren dieses Mal fünf Schülerinnen und Schüler mit ihrem Deutsch-Lehrer Andriy aus der spanischen Hauptstadt bei uns zu Gast.
Am Freitag, dem 20.03.2026, nahmen die spanischen Gastschüler erstmals am Schulunterricht teil. Die Spanischklasse 9bc empfing die fünf Austauschschülerinnen und -schüler der Klasse 11. Wir hatten uns auf den Besuch der Schüler vorbereitet mit einer Schulwandkarte der Iberischen Halbinsel, auf der die spanischen Freunde zeigen konnten, wo genau sie herkommen. Zusammen mit Herrn Knüppel haben wir uns überlegt, wie wir Spanisch- Schüler/-innen mit den Spaniern ins Gespräch kommen könnten. Dazu haben wir mögliche Fragen gesammelt, und vorher an die Tafel geschrieben. Daneben hatten wir noch kurz ein spanisches Lied wiederholt, das wir gegebenenfalls singen konnten.
Es kam dann aber alles erfrischend anders: Einer der spanischen Freunde hatte an diesem Tag Geburtstag, und so konnten wir alle zusammen „Cumpleaños Feliz“ [„Zum Geburtstag viel Glück“] singen. Danach hatten wir reichlich Gelegenheit, mit den Spaniern Fragen und Antworten zum unserem jeweiligen Lebens- und Schulalltag auszutauschen. Es war eine bereichernde Stunde mit vielen netten Gesprächen. Zudem konnten wir unsere Spanischkenntnisse praktisch anwenden und weiter verbessern.
Muchas gracias a los alumnos de Madrid por hablar un poco con nosotros!
Ein großer Dank gilt Herrn Knüppel, der mit uns die Begegnung organisierte. Wir hoffen, dass wir in zwei Jahren am Austausch mit der Partnerschule in Madrid teilnehmen können.
Die spanischen Freunde haben in der Woche bei uns am Bodensee noch den Rheinfall in Schaffhausen, sowie die Städte Meersburg, Konstanz und Freiburg besucht, wobei in der Regel auch die deutschen Partner der Klassenstufe 11, sowie weitere Lehrkräfte der Fachschaft Spanisch am NBG dabei waren. Der Rückbesuch in Madrid ist für den Juni 2026 vorgesehen.
Autoren:
Johannes Kaufmann und Kai Karrer (beide Schüler der Klasse 9 c)
Marco Knüppel (Fachlehrer im Fach Spanisch)
Fotos:
Sofia Schätzler (Schülerin Klasse 9 b)
Marco Knüppel (Fachlehrer im Fach Spanisch)
Im Rahmen des Fachunterrichts Gemeinschaftskunde und hier im Besonderen zum Thema „Kommunalpolitik“ begab sich am Montag, den 23. März die Klasse 8c zusammen mit ihrem Fachlehrer Herrn Knüppel ins Rathaus Stockach, um sich vor Ort über die Verwaltung der Stadt zu informieren.
Um 09.00 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler im Foyer des Rathauses von Frau Küppers und von Frau Keller begrüßt. Zunächst ging es ins Standesamt, welches sich ebenfalls im Rathaus befindet. Hier erklärten uns die Standesbeamtinnen Frau Heizmann und Frau Baier, auf was man im Vorfeld einer Heirat als Brautpaar achten muss, und auf was die Standesbeamten im Vorfeld einer Heirat zu achten haben.
Vom Saal des Standesamtes ging es die Treppen hinunter in Richtung Gemeinderatssaal. Am Fuße der Treppe hing die Tagesordnung aus für die kommende Gemeinderatssitzung. Die Tagesordnung umfasste im öffentlichen Bereich dreizehn Punkte. Anhand der Themen wurde deutlich, um was sich die Stadträte alles zu kümmern haben, zum Beispiel „Fahrbahndeckenerneuerung einer Straße“, „Car-Sharing im Landkreis Konstanz“, „Narrengericht Stockach“, „Erneuerbare Energien“ etc.
Im Gemeinderatssaal nahmen wir auf den Stühlen Platz, auf denen sonst die Gemeinderäte die Entscheidungen zu den Belangen der Stadt Stockach treffen. Frau Küppers und Frau Keller erklärten uns hier den Aufbau der Verwaltung der Stadt Stockach, die diverse Einrichtungen vom Sekretariat des Nellenburg-Gymansiums bis hin zur Verwaltung des Krankenhauses umfasst.
Die gewonnen Kenntnisse konnten wir dann anhand eines Quiz' zur Verwaltung der Stadt Stockach überprüfen. Zum Abschluss des Besuches der Verwaltung lernten wir Frau Ferrari kennen, die im Rathaus den Bereich „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ betreut und mit uns ein Pressefoto machte.
Wieder zurück im Gemeinderatssaal, erwarteten uns nun hier die beiden Archivmitarbeiter Frau Williams und Herr Rimmele, um uns die Bestände und Techniken des Stadtarchivs Stockach zu zeigen, welches sich im Untergeschoss des Rathauses befindet.
Dazu teilten sie die Klasse in zwei Gruppen. Frau Williams ging mit der einen Gruppe hinunter ins Archiv und zeigte uns die Bestände. Die Akten sind in sogenannten „Rollregalen“ untergebracht, die auf Schienen fahrend mit großen Rädern bewegt werden können. Hier finden sich zum Beispiel die Akten der Stadtverwaltung sowie die Ausgaben des Südkuriers und anderer örtlicher Zeitungen. Frau Williams zeigte uns darüber hinaus eine Schenkungsurkunde über Ländereien aus der Zeit der Grafen von Nellenburg sowie eine Bibel aus dem 16. Jahrhundert.
Die andere Gruppe betreute im Gemeinderatssaal Herr Rimmele und stellte den Schülern hier die Technik zum digitalen Archivwesen vor. Zum einen erklärte er uns den Weg zur Digitalisierung von alten Fotos, zum anderen erfuhren wir hier die Adressen und Links zur digitalen Nutzung der Bestände des Stadtarchivs Stockach.
Zum Ende dieses zweiten Teiles der Exkursion traf sich die gesamte Klasse wieder im Gemeinderatssaal und nach Danksagungen an die beiden Archivmitarbeiter machte sich die Klasse mit den betreuenden Fachlehrern, Herrn Knüppel und Herrn Schprintz, auf den Rückweg zum Nellenburg-Gymnasium.
Autoren:
Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 C
Marco Knüppel (Fachlehrer für das Fach Gemeinschaftskunde)
Schnappt die Falle zu? Die Theater AG des Nellenburg-Gymnasiums bot ihrem Publikum in vier Vorstellungen im März mit dem Kriminalstück „Die Mausefalle“ von Agatha Christie einen humorvollen und spannenden Abend. In den jeweiligen Aufführungen der zwei verschiedenen Besetzungen blieb es bis zum Schluss spannend, wer die Mausfalle platzierte und damit zum Mörder wurde. Spielfreude und tolle schauspielerische Leistungen der Akteure entführten die Zuschauer in die Atmosphäre einer eingeschneiten englischen Pension, die von der Außenwelt abgeschnitten war und in der ihre scheinbar zufällig anwesenden Gäste auf rätselhafte Weise verschwanden und starben. Hinter den vorgespielten Fassaden der Figuren schlummerten Nicht-Gesagtes, Abgründe und Vergangenheit. Das Publikum war begeistert!
Nellis begeistern bei Sportlerehrung in Stockach
Bei der diesjährigen Sportlerehrung der Stadt Stockach sorgten die Nellis mit einer eindrucksvollen Showeinlage für Begeisterung.
Die Zirkussportgruppe des Nellenburg-Gymnasiums ist bei städtischen, regionalen und überregionalen Veranstaltungen längst fest etabliert.
In diesem Jahr steht unter anderem noch das Baden-Württembergische Landesturnfest auf ihrem Programm.
Das Engagement der Gruppe bleibt beeindruckend.
Ein Vormittag beim Südkurier
Am Dienstag, den 10. März 2026, begaben sich die Schüler*innen der Klasse 10a des Nellenburg-Gymnasiums in Stockach morgens um 8:16 Uhr mit dem Zug nach Konstanz-Wollmatingen, um sich das Südkurier Medienhaus anzusehen.
Luca, ein Mitarbeiter des Südkuriers, leitete die Führung und bot den Schüler*innen neue und interessante Eindrücke. Wir bekamen die Möglichkeit, Einblicke in die Redaktion und in die Druckerei zu erhalten.
Auch der Unterschied zwischen Lokal- und Regionalredaktion wurde erläutert. Arbeitsalltäge, der Aufbau einer Zeitung und das Prinzip des Zeitungsdruckens wurde den Schülern anschaulich erklärt. Auch das erstaunlich große Papierlager mit den vielen Papierrollen war ein Highlight der Führung.
Ein Blick ins Archiv, in welchem Zeitungsartikel seit dem Jahre 1840 gesammelt und alphabetisch geordnet werden, machte uns Schüler*innen bewusst, wie viele einzigartige Informationen und Zeitungsartikel in Archiven zu finden sind. Frau Orlowski betreut als Archivarin das Archiv des Südkuriers im Keller des Gebäudes und erzählte uns, wie sich die Arbeit eines Archivars gestaltet. Für die anschließende Verpflegung sorgte der Südkurier, was den Ausflug abrundete, bevor die Klasse 10a sich gegen 12:30 Uhr auf den Rückweg nach Stockach machte.
Die Schüler*innen konnten zahlreiche neue Erfahrungen sammeln und Eindrücke gewinnen, die man nicht jeden Tag erhält. Gleichzeitig war es ein rundum schöner und gelungener gemeinsamer Ausflug. Ein besonderer Dank gilt unserem Lehrer in den Fächern Wirtschaft und Gemeinschaftskunde, Herrn Knüppel, welcher dieses Erlebnis ermöglichte und die Organisation übernahm, sowie Herrn Pantenburg, der unsere Klasse ebenfalls an diesem Morgen begleitete.
Autoren: Sienna Reitz (Klasse 10 A), Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 A
Fotos: Marco Knüppel (Fachlehrer im Fach Gemeinschaftskunde)
Gleich zweimal kamen die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Musik in den Genuss eines hochkarätigen Konzerts. In Friedrichshafen spielten am Sonntag, 8. März die Stuttgarter Philharmoniker von Ginastera „Drei Tänze aus dem Ballett Estancia“, ein fulminantes, expressionistisches Stück mit vielen Spezial-Effekten aus der Percussion-Abteilung. Ein Höhepunkt war danach das Klavierkonzert von und mit der Pianistin Gabriela Montero. In einer kurzen Einführung wies sie auf die Themen Licht und Schatten sowohl in ihrem Herkunftsland (Venezuela) als auch in ihrer Komposition hin. Frau Montero ist eine der wenigen Pianistinnen, die auch improvisieren: Sie bot sie als Zugabe eine spontane Improvisation über ein vom Publikum vorgesungenes Lied. So wurde „Auf der schwäb’schen Eisenbahn“ zu einem virtuos-romantischen Stück. In der zweiten Hälfe spielte das Orchester die sinfonische Dichtung „Symphonie fantastique“ von Berlioz. In der Pause trafen Frau Seeber und die Schüler*innen die äußerst sympathische und zugewandte Frau Montero auf der Bühne zum Gespräch.
Zwei Tage darauf ging es nach Freiburg ins Konzerthaus zur Veranstaltung „Fit fürs Abi“. Profi-Musiker des SWR-Orchesters interpretierten interessante Werke und Arrangements aus dem Abiturthema Jazz. Es waren Werke von Ravel, Rihm und Strawinsky zu hören, die Jazz-typische Überschriften trugen wie „Blues“ oder „Ragtime“. Jedoch konnten auch bekannte Standards wie „I Got Rhythm“ in ganz neuartigen und teilweise witzigen Arrangements erlebt werden.
Das Leistungsfach Gemeinschaftskunde hat am Freitag, den 6. März, für die Klassen 9 bis 13 wieder eine Schülerwahl im Rahmen der Landtagswahl Baden-Württemberg durchgeführt. Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 bis 13 haben an der Wahl teilgenommen. Gewählt wurde in echten Wahlkabinen und die Stimmabgabe. Neben einem Gesamtergebnis wurden auch die einzelnen Klassenstufen getrennt ausgewertet. Das Ergebnis wurde erst nach dem Ende der Landtagswahl veröffentlicht. Wahlsieger bei Erst- und Zweitstimmen waren die Grünen (33 %), gefolgt von der CDU (19 %). Auf dem 3. Platz folgten Linke und FDP mit jeweils 9 %. Für die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs war es ein tolles Projekt, diese Schülerwahl durchzuführen und zu organisieren. Wählerlisten anlegen, den Wahltag zeitlich durchzuorganisieren und anschließend richtig auszuzählen, waren wichtige Lernerfahrungen. Und die wählenden Schülerinnen und Schüler konnten Routine für die Demokratie-Teilhabe erwerben.
Hier nun die Ergebnisse in der Gesamtschau:
Am 28. Februar öffnete das Nellenburg-Gymnasium seine Türen für das interessierte Publikum. Schulleiter Holger Seitz eröffnete die Veranstaltung in der Aula und erläuterte die Besonderheiten des Nellenburg-Gymnasiums. Der Fokus der Schule liegt auf ganzheitlicher Bildung, einer frühen Förderung der Interessen in Naturwissenschaften und Sprachen und dem künstlerisch-musikalischen Bereich sowie einem reichhaltigen Angebot an Projekten und AGs.
Die Schülerschaft präsentierte sich im Unterstufen-Chor, der Tanz-AG und der Zirkus-AG „Die Nellis“ mit unterhaltsamen und überzeugenden Darbietungen. Dadurch bekam das Publikum einen Eindruck von der Schulatmosphäre und der lebendigen Schulgemeinschaft.
Lehrkräfte führten die Besucher zur ersten Orientierung durch das Haus. Zu den Attraktionen gehörten unter anderem eine Ausstellung von Schüler-Werken im Bereich der Bildenden Kunst, die Robotik-AG und die Meeresbiologie-AG. Spannende Experimente aus Physik und Chemie konnten neben weiteren Angeboten aller Unterrichtsfächer bestaunt und mitmachend erlebt werden.
Dieser Tag der offenen Tür ermöglichte den zahlreichen Gästen einen informativen, abwechslungsreichen und stimmungsvollen Vormittag. Er bewies eine engagierte, lebendige Schulgemeinschaft mit breitem Angebot.
Exkursion der NWT-Gruppe der Klasse 10d zur Firma Syntegon am 27.2.26
In Kooperation des Hegau-Bodensee-Seminars mit der Willkommenspartnerschaft der Fakultät Maschinenbau der HTWG Konstanz wurde die Schülerexkursion unter dem Thema: „Wie entstehen eigentlich Verpackungen für Waren“ angeboten. 10 Schülerinnen und Schüler der 10d komplettierten in Singen den Bus, der mit insgesamt 28 Jugendlichen aus 5 Schulen zum Hauptsitz der Firma Syntegon nach Beringen/ Schweiz fuhr.
Die Firma ist mit 47 Standorten weltweit eine internationale Firma, die uns zum NWT-Thema Produktentwicklung „sehr interessante Einblicke in das Unternehmen“ zeigte. „Man hat erfahren, wie so ein Unternehmen funktioniert.“ „Sehr
interessant waren die Führung, bei der Maschinen extra für uns angestellt wurden.“ „Sehr gut war auch, dass wir Fragen stellen konnten, selbst Hand anlegen durften und Maschinen selbst programmieren durften.“ „Insgesamt war der Aufbau des Tages gelungen: erst die Grundlagen der Firma in einem Konferenzraum kennenlernen, dann in zwei Gruppen Führung bzw. selbst aktiv werden beim Anlernen eines Roboters und zum Abschluss bei guter Verpflegung einen Einblick in die beruflichen Möglichkeiten zu gewinnen.“
Also gerne wieder! Vielen Dank an meine interessierte und disziplinierte NWT-Gruppe der 10d!
Karin Mechnich
Der Ausschuss für politische Bildung unserer SMV hatte für den 24. Februar in Vorbereitung auf die anstehende Landtagswahl eine Podiumsdiskussion organisiert. Als Vertreter des Rings politischer Jugend in Konstanz waren Luis Fitz (Grüne Jugend), Nicolas Flöß (Junge Union) und Nico Kletmann (junge liberale) vor Ort und debattierten im Rahmen zweier Unterrichtsstunden zu den Schwerpunkten Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik und Umweltpolitik. Im Anschluss gab es noch eine Fragerunde, in der die drei Politiker interessierte und kritische Fragen beantworten mussten. Demokratiebildung hat an der Schule einen hohen Stellenwert – dies war ein gelungenes Beispiel für eine praktische Umsetzung!
Im Bild von links nach rechts Lisa Stehle, Elsa Krasniqi, Joanne Khahjenouri, Luisa Richter, Ilayda Elceoglu, Luis Fitz, Nicolas Flöß, Nico Klemann)
Keiner war besser!!! Unser Schulsieger Ali Riza Öztürker überzeugte die fünfköpfige Jury des Kreisentscheids beim Vorlesewettbewerb in Singen. Am Montag, den 23. Februar konnte sich der diesjährige Schulsieger des Nellenburg Gymnasiums auch gegen das hochkarätige Teilnehmerfeld aus Singen, Salem, Steißlingen, Engen, Hilzingen und Mühlingen durchsetzen. Mit seinem gekonnten und sehr überzeugenden Lesevortrag aus dem Buch „Wolf“ von Saša Stanišić konnte er die Jury mit seiner Lesetechnik, seiner Textauswahl sowie der Interpretation der Textstelle überzeugen.
Der Vorlesewettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten zählt zu den größten Schülerwettbewerben der Bundesrepublik Deutschland.
Ali Öztürker wird nun gegen die Sieger des Kreisentscheid aus den benachbarten Kreisen in Villingen lesen. Der Sieger dieses Entscheides wird dann zum Baden-Württemberg Entscheid nach Stuttgart eingeladen. Ziel aller Vorleser ist es, beim Finale in Berlin dabei zu sein und gegen die Sieger der anderen Bundesländer vorzulesen.
Unsere Nellis sind sehr gefragt - im Februar zum Beispiel beim "Schwarzen Ball" in Stockach sowie beim Wintercup der Aerobic-Talentschule.
Das RoboCup Qualifikationsturnier 2026 fand am 7. und 8. Februar an der technischen Hochschule in Mannheim statt und bot eine hervorragende Plattform für junge Robotik-Enthusiasten. Wir waren stolz darauf, mit insgesamt zehn Teams an diesem spannenden Event teilzunehmen, davon vier Teams im Rescue Line Wettbewerb und sechs Teams im Rescue Line Entry teil.
Im Rescue Line Contest konnten wir großartige Erfolge feiern. Zwei unserer vier Teams haben hervorragende Leistungen gezeigt und sich den ersten und zweiten Platz gesichert! Diese Erfolge zeigen das große Engagement und die Kreativität unserer Schüler. Mit den beiden hervorragenden Plätzen haben sich die beiden Gewinnerteams für die German Open Anfang März qualifiziert.
Im Rescue Line Entry Contest nahmen unsere sechs Teams teil, die sich auf den Einstieg in die Robotik konzentrierten. Dieser Wettbewerb war ideal, um neue Konzepte und Ideen auszuprobieren. Erfreulich ist, dass es ein Team unter die Top 6 geschafft hat und damit ebenfalls für die German Open qualifiziert ist. Ein Dank für die Unterstützung für die Teilnahme an diesen Wettbewerben geht auch an das Schülerforschungszentrum SFZ Südwürttemberg und an die Vector-Stiftung.
Insgesamt war das RoboCup Qualifikationsturnier 2026 in Mannheim ein sehr schönes und lehrreiches Wochenende. Die Erfahrungen, die wir gesammelt haben, werden uns helfen, uns weiterzuentwickeln und auf zukünftige Herausforderungen besser vorbereitet zu sein. Wir freuen uns bereits auf die German Open und darauf, unsere Fähigkeiten weiter zu verbessern!
Die Klasse 5c fuhr am 6. Februar nach Konstanz. Der Besuch des Ninja Warrior Parcours mit anspruchsvollen Hindernissen, die Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit erfordern, und ein anschließendes 3D Minigolfen waren das Ausflugsziel. Los ging es um 8 Uhr in Stockach. Die Bahnfahrt war erfreulicherweise pünktlich und so konnte die Klasse zur vereinbarten Zeit am M10 in Konstanz Wollmatingen ankommen.
Die Schüler begannen nach einem kurzen Aufwärmprogramm mit den verschiedenen Hindernissen, die man aus dem Ninja Warrior Sport kennt, und den sportlichen Herausforderungen wie Hangelparcours oder Kletterwand. Nach gemeinsamem Spaß und kurzer Verschnaufpause mit Vesper wurde anschließend noch mit 3D-Brillen und Minigolfschlägern die 3D-Minigolfanlage bespielt.
Einen Vormittag lang Aufregung und Spannung pur
Endlich war es soweit. Am 5. Februar zeigten die 7. und 8. Klassen im Balladenwettbewerb ihr Können vor einem großen Publikum. Seit über zwanzig Jahren feiert das Nellenburg Gymnasium alle zwei Jahre diesen lyrischen Wettbewerb. Doch dieses Jahr gab es ein absolutes Novum, das großen Anklang fand: zum ersten Mal schauten die Fünftklässler den 7. Klassen und die Sechstklässler den Leistungen der Klassen 8 zu.
Neben dem Jurypreis wurde - ebenfalls als Premiere - der Publikumspreis vergeben, bei dem die Zuschauer aus den 5. und 6. Klassen über die für sie beste Darbietung am Ende der Veranstaltung abstimmten.
Inhaltlich wurde ein bunter Strauß verschiedener Balladen geboten: Neben Klassikern von Friedrich Schiller wie „Der Taucher“ und „Der Handschuh“ gab es auch moderne, sozialkritische Werke wie „Nicht schlecht, Herr Specht“ von Lars Ruppel. „Die Heinzelmännchen“ von August Kopisch zauberten auf der Bühne, „John Maynard“ von Theodor Fontane rettete seine Passagiere vor dem sicheren Tod, Zeus verteilte in „Die Teilung der Erde“ von Friedrich Schiller den Erdball und den Himmel, wurde aber von den Darstellern der Klasse 7d zeitkritisch mit einem Plakat „We are the World“ korrigiert. „Nis Randers“ von Otto Ernst rettete seinen verschollenen Bruder von einem Schiffswrack. Beim „Der fremde Spielmann“ von Carl Philipp Conz ähnelt das Motiv dem Rattenfänger von Hameln, da er die Kinder einer Stadt entführt und diese in einer Kluft sterben.
Das Publikum und die Jury waren von den tollen, mitreißenden Darbietungen, bei denen meistens die ganzen Klassen auf der Bühne standen, begeistert. Zum ersten Mal in der Geschichte des Balladenwettbewerbs wurden einige Vorträge mit Livemusik - ebenfalls gespielt von Mitgliedern der aufführenden Klassen - gekonnt untermalt.
In beiden Klassenstufen war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer zum Sieger gekürt werden durfte. Die Jury sah bei den Klassen 7 sowohl die Leistung der Klasse 7a mit „Nicht schlecht, Herr Specht“ als auch die Klasse 7e mit „John Maynard“ vorne und verteilte überraschenderweise gleich zwei erste Preise. Das Publikum hingegen würdigte die Klasse 7c mit „Der Taucher“ mit dem Publikumspreis.
In den Klassen 8 ging sowohl der Jurypreis als auch der Publikumspreis an die Klasse 8a mit „Der Handschuh“.
Großen Dank verdienen auch die Deutschlehrkräfte der auftretenden Klassen, die in ihrem Unterricht und darüber hinaus diese Balladen über viele Stunden hinweg erarbeiteten und schließlich auf die Bühne gebracht haben.
„Junge Meister“ war die Überschrift des Konzerts in der Adler Post, welches das Musik-Leistungsfach unter Leitung von Claudia Seeber am 31. Januar in der Stockacher Adler-Post gegeben hat. Und wirkliche Meisterschaft konnten die zahlreichen Zuhörerinnen u. Zuhörer erleben. Schon der Einstieg mit vier Pauken (Philip Höß und Jacob Pfaff) war ein Erlebnis, das auf Konzertbühnen eher selten zu hören ist. Die beiden Schlagzeuger hatten aber noch mehr zu bieten: Auf der kleinen Trommel staunte das Publikum nicht schlecht, wie viele verschiedene Geräusche und Klänge man auf diesem Percussion-Instrument hervorzaubern kann. Das größte Instrument der Perkussionisten machte auch optisch Eindruck: ein Konzert-Marimbaphon. Vielen Dank an Herrn Hubov für die Leihgabe sowie an Familie Pfaff für den Transport! Beide Schüler beeindruckten mit ihrer virtuosen Technik und ihrer konzentrierten Bühnenspannung.
Zudem erfreuten zwei Sängerinnen, die ihrer jeweils unterschiedlichen Stimme entsprechend auch zweierlei Repertoire zum Besten gaben, das Publikum: Die Sopranistin Patrizia Urban, mit ihrer geschulten Stimme als klassischer Sopran, sang Arien von Fauré, Mozart sowie das bekannte „Memory“ aus dem Musical Cats. Jana Kalter hingegen, Stimmfach „Pop-Gesang“, interpretierte zunächst einen ausdrucksvollen Gospel, bevor sie ebenfalls mit einem eingängigen Musical-Song und dem Jazz-Standard „Fly me to the moon“ die zweite Konzerthälfte eröffnete. Einfühlsam begleitet wurden sie von Musik-Kollegin Anne-Sophie Weiss.
Timo Lattner an Euphonium (Tenorhorn) spielte mit unserer ehemaligen Schülerin Charlotte Mader (Klavier) zwei Sätze aus der Suite des amerikanischen Komponisten Don Haddad und eine Bearbeitung einer Bach-Kantate, in der man das Tenorhorn "singen" hören konnte.
Lion Kaisler (Gitarre) zeigte mit drei verschiedenen Stücken gleich drei seiner verschiedenen Gitarren, entsprechend dem Stil der Stücke. Er begann mit einem fulminanten Blues aus der Feder des amerikanischen Blues-Rock-Gitarristen Stevie R. Vaughan. Nach der Pause konnte man ihn mit virtueller Begleit-Band als Fusion-Rock-Gitarristen an der E-Gitarre erleben, später als Kontrast mit klassischer Konzertgitarre – und klassischer Technik – beim „Capricho Árabe“ des spanischen Komponisten Francisco Tarrega.
Alles in allem bot das Konzert ein äußerst vielfältiges Programm, was aus der besonderen Zusammensetzung der Instrumentalisten und Sängerinnen des Kurses resultierte. Ein begeistertes Publikum verließ erst nach der Zugabe „Baby it’s cold outside“ den Saal.
Exkursion der Klasse 5a am 27. Januar ins Bodenseenaturmuseum: Morgens um acht steht eine aufgeregte Schülergruppe nicht vor dem Klassenzimmer, sondern am Bahnsteig in Stockach. Alle 27 Schülerinnen und Schüler der 5a warten darauf, dass der Zug einfährt und es endlich los geht. Neue Regeln müssen gelernt werden – wofür sind die Rillen im Boden, wieviel sind 1,5m Abstand (wegen Glättegefahr) von der Bahnsteigkante, warum ist es sinnvoll, in Zweierreihen unterwegs zu sein… da ist es gut, dass ich Unterstützung von Frau Dieterich und von Elternseite habe. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Frau Dieterich, Frau Fahl und Frau Neumeister. Endlich rollt der Zug aus dem Bahnhof – Kartenspiele werden ausgepackt und getestet, ob wirklich sechs Schülerinnen in einer 4er - Sitzgruppe Platz haben. Kaum haben sich alle gemütlich eingerichtet, heißt es Umsteigen in Radolfzell. Die Züge fahren heute alle pünktlich und so kommen wir überall nach Plan an. Nach der Zugfahrt laufen wir noch im Konstanzer Morgennebel zum Museum.
Im Museum ist erst einmal Zeit für das Vesper. Frisch gestärkt lauscht die Klasse zunächst den allgemeinen Regeln des Museums und erfährt dann eine Menge über Fische im Allgemeinen und ein paar Fische des Bodensees im Besonderen. Wusstest du/wussten Sie, dass ein Wels bis zu 3m lang werden kann und alles verspeist, was er bekommen kann – sogar gegebenenfalls kleine Hunde, die in der Dämmerung zu nah am Ufer spielen?! Die Zeit mit der Museumspädagogin Frau Dr. I. Ditmer-Knappmann ist sehr kurzweilig. Anschauliche Modelle, die Exponate des Museums und die große Erfahrung der Museumspädagogin im Umgang mit Schulklassen entlocken vielen Kindern viele großartige Antworten. Auch die meisten Fragen von Schülerseite werden verständlich und umfassend von Frau Knappmann beantwortet.
Wie groß die Schwimmblase vom Wels ist? – da kann vielleicht eine Intenetrecherche weiterhelfen. 😉Es bleibt noch Zeit, den Rest des Museums auf eigene Faust zu erkunden und dann geht es – jetzt im Sonnenschein - wieder zurück nach Stockach.
Wie war der Ausflug?
Echt cool, nice, mega für mich, spannend und gut, es hat Spaß gemacht, g… – waren die kurzen Statements in der folgenden Unterrichtsstunde.
Differenzierter klang das dann so:
Ich fand schön, dass sie uns so viel erklärt hat, aber es war schade, dass wir nichts im Museumsshop kaufen konnten. Es war interessant, weil ich zum Beispiel über den Aal noch nicht so genau
Bescheid wusste. Es hat Spaß gemacht, manche Tierpräparate mit echtem Fell streicheln zu können. Es war toll, dass sich Frau Knappmann die Zeit für uns genommen hat, uns alles zu erklären.
Und für manche war auch folgendes besonders wichtig: Cool war auch die Zugfahrt mit Karten spielen. Wir haben uns besser kennengelernt, das war toll.
Also gerne wieder! Vielen Dank an meine interessierte und disziplinierte 5a!
Karin Mechnich
Das Nellenburg-Gymnasium kann erneut auf beeindruckende Erfolge im Bereich der Fremdsprachen zurückblicken. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben in diesem Schuljahr international
anerkannte Sprachzertifikate erworben und damit ihr hohes sprachliches Niveau unter Beweis gestellt.
Fast 40 Schülerinnen und Schüler legten im Schuljahr 2024/2025 erfolgreich die französische DELF-Prüfung ab. Darüber hinaus erzielten 28 Schülerinnen und Schüler hervorragende
Ergebnisse bei der Cambridge-CAE-Prüfung. Besonders bemerkenswert: Acht von ihnen erreichten sogar das C2-Niveau, die höchste Stufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
für Sprachen und damit muttersprachliche Kompetenz. Ergänzt werden diese Erfolge durch zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die ein spanisches DELE-Diplom erlangen konnten.
Das Nellenburg-Gymnasium zählt zu den ersten Schulen im Bodenseeraum, die die Cambridge-Prüfungen direkt vor Ort angeboten haben. Diese frühe Initiative hat sich bewährt: Die Möglichkeit,
international anerkannte Sprachzertifikate im vertrauten schulischen Umfeld abzulegen, wird von den Schülerinnen und Schülern sehr gerne und mit großem Erfolg wahrgenommen.
Die feierliche Verleihung der Zertifikate, die am 13. Januar 2026 stattfand, wurde von Mitgliedern des Leistungsfaches Musik umrahmt.
Die Schulleitung und die Fachschaften blicken mit Stolz auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Die Ergebnisse bestätigen nicht nur deren großes Engagement, sondern auch die nachhaltige
Qualität des sprachlichen Förderangebots am NBG. Internationale Sprachzertifikate eröffnen den Jugendlichen wertvolle Perspektiven – sei es für Studium, Ausbildung oder den späteren Berufsweg.
Kurz vor Weihnachten hat die Klasse 7a an einer spontanen Weihnachtskartenaktion mit einer Year 8 Gruppe der North Cambridge Academy aus England teilgenommen. Es wurden fleißig Karten gebastelt, geschrieben und verschickt, so dass alle englischen und deutschen Kinder eine persönliche Weihnachtskarte bekommen haben. Wer weiß, vielleicht entsteht bald noch mehr Kontakt zwischen einzelnen Karten-Partnern...
Pausenmusik im Advent: In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien klingen die großen Pausen anders als sonst. Verschiedene Ensembles und Klassen trugen Musikstücke, Lieder und Songs vor. Die Schulgemeinschaft war eingeladen, in die Aula bzw. ins Foyer zu kommen, mitzusingen und sich auf Weihnachten musikalisch einstimmen zu lassen. Auf Initiative der Musik-Referendarin hin bereiteten verschiedene Schulklassen aus Unter- und Mittelstufe, die Musikprofilklassen 9, 10, 11, sowie die Unter- und Mittelstufenchöre ihre Beiträge vor. Sogar zwei Spanisch-Klassen schlossen sich der Aktion an. Auch Solisten und Solistinnen (Geige, Gitarre, Trompeten, Gesang) erhielten eine Bühne. Die Gesamtleitung lag beim Team der Musik-Fachschaft. Dies war und ist deren klingender Wunsch nach einem Frohen Weihnachtsfest, einem „Feliz Navidad“, sowie der - kollektiv gesungenen - Zuversicht „We are not afraid, we shall live in peace, we’ll walk hand in hand one day“.
Am 14. Dezember besuchten die SchülerInnen des Musikprofils der Stufe 9 gemeinsam mit Frau Weiss und Frau Kräutle ein Konzert im Franziskaner Konzerthaus in Villingen-Schwenningen. In festlicher Atmosphäre stand im ausverkauften Saal ein Klassiker für Musikfreunde auf dem Programm: Das "Weihnachtsoratorium" von Johann Sebastian Bach. Darin wird die Weihnachtsgeschichte ähnlich einer Oper in Musik umgesetzt präsentiert. Besonders beeindruckend waren neben dem sehr großen Chor die begleitenden Instrumente, die jenen der Barockzeit nachempfunden waren.
Vor dem Konzert nutzten die SchülerInnen die Gelegenheit, gemeinsam über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und sich auf die vorweihnachtliche Atmosphäre einzustimmen. Die Gespräche auf dem Nachhauseweg zeigten: Der Konzertbesuch war ein gelungener Ausflug.
Die Französisch-Gruppen der drei zehnten Klassen 10a, 10b und 10c unseres Gymnasiums haben am 17. Dezember gemeinsam mit ihren Französischlehrerinnen Susanne Wunsch und Julia Honti die Cinéfête in Singen besucht. Ziel war das Kulturzentrum Gems, wo der französische Film „Un p’tit truc en plus“ gezeigt wurde.
Die Anreise erfolgte mit dem Zug. Der humorvolle Film sorgte für viele Lacher und kam bei allen sehr gut an. Die Schülerinnen und Schüler erlebten Französisch einmal außerhalb des Klassenzimmers und konnten die Sprache in einem authentischen Kontext hören und genießen.
Der Ausflug verband Spracherwerb und gemeinsames Erlebnis sinnvoll miteinander. Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag für alle Beteiligten.
Das Leistungsfach Geographie fuhr vom 24. bis zum 28. November in den hohen Norden. Bremen und Bremerhaven waren das Ziel, um an dem Beispiel dieser zusammengehörenden Städte (Bundesland Bremen) die für das Abitur relevanten Themen im Fach Geographie zu erfahren.
Nach einer sehr pünktlichen Ankunft (eine Minute zu früh!) mit der Deutschen Bahn in Bremen standen am Dienstag zwei Führungen zur Gentrifizierung von Städten am Beispiel der Innenstadt von Bremen und insbesondere des Schnoorviertels, sowie der Entwicklung der Überseeinsel auf dem ehemaligen Kellogg´s Firmengelände beim Europahafen auf dem Programm. Am Beispiel des Schnoorviertels konnten die Schüler die Entwicklung eines ehemals ärmeren Viertels von Bremen zu einer beliebten und relativ teuren Wohngegend erfahren.
Die Überseeinsel und das ehemalige weitläufige Firmengelände der bekannten Firma Kellogg´s gehören zu der aktuell teilweise noch in der Planung befindlichen und zum Teil schon umgesetzten Idee Bremens von einem klimaneutralen Stadtviertel. Erste Ansätze konnten wir besichtigen, z.B. ein nachhaltiges Designhotel an der Weser.
Am Mittwoch fuhr der Kurs bei gutem Wetter zum Klimahaus ins 40 Kilometer entfernte Bremerhaven, das zur Stadt Bremen gehört. Dort konnten die Schüler in der interaktiven Ausstellung des Klimahauses die verschieden Klimazonen unseres blauen Planeten entlang des 8° Längengrades bereisen.
Im Überseemuseum mit neu gestalteten Ausstellungsräumen wurden die Globalisierung und deren Effekte für die verschiedenen Bevölkerungen dieser Erde in einer sehr interessanten Führung dargestellt und erfahrbar gemacht.
Am Freitag fuhr der Kurs wieder in den Süden und kam dort pünktlich wieder zu Hause an.
Vorlesewettbewerb 2025 - Lesen macht Spaß. Vorlesen und zuhören auch!
Die Klassen 6 wählten auch dieses Jahr wieder ihre besten Vorleser in den Klassen für diesen bundesweit ausgetragenen Wettbewerb aus. Neben spannenden Textstellen galt es auch das Publikum mit passendem Vorlesetempo, guten Betonung und Augenkontakt in seinen Bann zu ziehen.
Die Klassensieger der 6. Klassen zeigten am 21. November ihr großes Können vor den Zuhörern der Klassen 5. Im ersten Durchgang überzeugten sie mit selbstgewählten Werken. Die selbstausgewählten Bücher spannten thematisch einen weiten Rahmen von Magie, Freundschaft, Kommunikation, dem Mut anders zu sein, einer «Exbärtin» mit magischen Fähigkeiten – doch nicht für Kinder, sondern für schwer erziehbare Eltern! Im zweiten Durchgang durften sie Textstellen aus „Sams im Glück“ von Paul Maar vortragen.
Der Schulsieger Ali Öztürker aus der Klase 6a las aus dem Comicroman „Gregs Tagebuch 12“ von Jeff Kinney. Er vertritt das Nellenburg Gymnasium gegen die Schulen des Landkreises Konstanz bei dem Ende Februar 2026 ausgetragenen Regionalwettbewerb in Singen.
Teilnehmer des Wettbewerbs von links:
Moritz Inholz, Ali Öztürker, Lucy Heinzelmann, Keyhan Inan, Nala Oexle, Ben Wochner, Sebastian Schlobies, Kiana Spohn
Gleich zwei erfolgreiche Wochenenden im November liegen hinter den Nellis – und beide Male haben sie das Publikum mitgerissen! Unter der Leitung von Claudia Weber-
Bastong zeigte die Gruppe ihr Können bei der Hegau-Turnschau in Singen sowie beim Schauturnen in Zizenhausen. Die abwechslungsreichen Programme sorgten für
Begeisterung und beweisen jedes Jahr aufs Neue die kreative Vielfalt der Nellis.
Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchtage des Landkreises Konstanz gab es am 10. November zwei Lesungen für unsere Jahrgangsstufe 5, die beide von der Autorin Esther Kuhn durchgeführt wurden.
Mit Begeisterung verfolgten die Schüler*innen in der ersten Lesung die Geschichte des Hauptdarstellers Hugo, der seinen Bienenstock retten wollte, in „SOS Mission Blütenstaub“. Auch in der zweiten Lesung ließen sich die Schüler*innen von „Magic Kleinanzeigen“ regelrecht verzaubern und in die Welt der Hauptdarsteller Tobi und Filine entführen. Die Autorin verstand es, die Kinder mit selbst erstellten Zeichnungen, Fragen nach den eigenen Träumen und Wünschen und mit viel Energie und Bühnenpräsenz in den Bann zu ziehen.
Kreativität und Künstler, Genuss und Überraschungen, Altes und Neue wunderbar zusammengeführt … so kann man den musikalischen Beitrag, den das Publikum am 23. Oktober 2025 in der Aula des Nellenburg Gymnasiums genießen durfte, sehr gut auf den Punkt bringen.
Der Musikleistungskurs unter Leitung von Frau Claudia Seeber interpretierte zum einen die Thematik des Originals von Franz Schubert „Schöne Müllerin“. Das Original stellten im Einzelnen im dem Teil „Der Neugierige“ Patrizia Urban (Sopran) und Philip Höß (Klavier) dar. Der „Tränenregen“ wurde künstlerisch von Patrizia Urban (Sopran) und Elias Löhr(K1/Klavier) interpretiert. „Morgengruß“ wurde gekürzt von Timo Lattner (Bariton) und Philip Höß (Klavier) musikalisch dargeboten.
Doch neben den Stücken aus dem Originalwerk führten die Schüler und Schülerinnen noch weitere thematisch sehr passende Songs und Choreinlagen auf.
Die Chor-Nummer mit Spiegel-Aufstellung waren die beiden Lieder Die liebe Farbe und Die böse Farbe. Zum Themenkomplex Traum/Liebe/Sehnsucht kamen zwei Pop-Songs zur Aufführung: Dream a little dream und Make you feel my love, gesungen von Jana Kalter und begleitet von Lion Kaisler (Gitarre)
Auch bekannte Volkslieder fanden ihre Einbettung im Themenkomplex Romantik und Wandern. So wurde neben „Im Frühtau zu Berge“, auch das bekannte Kinderlied „Grün sind alle meine Kleider“ gesungen, um die Vielfalt der Themengebiete der Lieder zu Zeiten Schuberts zu zeigen.
Doch dass man aus Schuberts Meisterwerk auch noch neue, sehr passende Arrangements machen kann, zeigte sich mit der Übersetzung des Schubertlied „Des Müllers Blumen“ ins Englische und dem daraus neu komponierten Potpourri mit jazzigen Solo-Einlagen und einem balladesken Mittelteil.
Doch nicht nur musikalisch wurde „Die schöne Müllerin“ erarbeitet und dargestellt. Aus dem Schubertlied „Mein“ machten die Schüler und Schülerinnen eine Sprechcollage. Aus „Wohin“ und „Der Müller und der Bach“ wurden szenische Dialoge bzw. ein szenischer Monolog entwickelt.
Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Leistungsfachs sowie das Publikum sangen zum Abschluss „Des Baches Wiegenlied“ mit der musikalischen Begleitung von Claudia Seeber am Klavier.
Jana Kalter, Lion Kaisler, Jacob Paff, Philip Höß, Patrizia Urban, Timo Lattner, Philipp Höß
Musik-Leistungskursschüler erhalten Preis beim Jazz-Wettbewerb: Lion Kaisler und Philip Höß, Schüler des Musik-Leistungskurses der K2, haben einen Geldpreis von je 100 Euro gewonnen. Zur Teilnahme am Wettbewerb für Jazz-Improvisation waren alle Leistungskurse aus ganz Baden-Württemberg eingeladen. Die Jury, drei Professoren der Musikhochschule Stuttgart, beurteilten die von den Schülern und Schülerinnen versandten Videoaufnahmen. Das Thema Jazz ist neben „Musik und Sprache“ (vgl. „Schubertiade“) eines der großen Abitur-Themen. Die Improvisation über den Jazztitel „Cantaloupe Island“ haben Lion und Philip eigenständig erarbeitet und aufgenommen. Lion Kaisler spielt Gitarre und Philip bringt gleich drei Instrumente nacheinander ein (Marimbaphon, Klavier, Trompete).
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!
Am 1. Oktober hat sich der Leistungskurs Bildende Kunst der K2 auf eine heitere Exkursion nach Stuttgart begeben.
Zunächst ging es ins Weißenhofmuseum auf den Killesberg, um in Le Corbusiers Architektur einzutauchen. Sein Gebäude konnte bei der Begehung mit allen Sinnen erlebt werden und uns erwartete bei strahlendem Sonnenschein auf der Dachterrasse eine weite Aussicht bis zur Arena nach Bad Cannstatt.
Nächste Station war die Sammlung der Staatsgalerie, in der wir die für das Abitur relevanten Gemälde im Original analysieren konnten. Darunter beobachteten wir Caspar David Friedrichs feinen Pinselduktus in seinen Landschaftsgemälden, Cézannes Modulationen in seinen „Badenden“, den spontanen Farbauftrag der Expressionisten, die feinmalerische Genauigkeit in den Barockgemälden der Niederländer und bestaunten weitere Originale aus unterschiedlichen Epochen.
Als Höhepunkt der Exkursion ging es dann in die Galerie im Kunstgebäude am Schlossplatz, in dem die SCHULKUNST-Landesausstellung stimmungsvoll eröffnet wurde. Das baden-württembergische SCHULKUNST-Programm präsentiert im Jahr seines 40-jährigen Jubiläums eine große Landesausstellung zum Thema „Serie“ mit einer exklusiven Auswahl künstlerischer Arbeiten von Schülerinnen und Schülern. Der Kunst Leistungskurs der K2 war hier mit eigenen Malereien zum Thema „Wetterphänomen“ beteiligt. Die Schülerarbeiten wurden bereits in der vorausgegangenen regionalen SCHULKUNST-Ausstellung, die vor einiger Zeit in Tuttlingen stattfand, gezeigt und die eindrucksvollsten Werke wurden ausgewählt, um in Stuttgart nun in einem noch größeren Rahmen gewürdigt zu werden. Die Ausstellung wurde feierlich von Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart eröffnet, gefolgt von lobenden Grußworten von Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport und Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Präsident des ZSL, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung. Musikalisch wurde der Nachmittag durch Beethovens Klaviersonate und einer Eigenkomposition, beides von Eric Bäuerle, Klasse 7, Realschule Burladingen, am weißen Flügel begleitet. Nach einer informativen Einführung in die Ausstellung durch Anna Arnold, Referentin der Kunstvermittlung in der Staatsgalerie, ging es, begleitet von der Schüler-Jazz-Combo des Gymnasiums Plochingen in den Ausstellungsteil ins Haus der Katholischen Kirche. Hier konnten die Schülerinnen beim lockeren Stehempfang ihre und andere Schülerarbeiten der breiten Öffentlichkeit präsentieren und darüber plaudern. Fröhlich von den Eindrücken ging es für alle dann zurück an den Bodensee.
Zum SCHULKUNST-Programm: Die SCHULKUNST-Landesausstellung „Serie“ zeigt ein Best-of aus 351 Schulen des Landes Baden-Württemberg, darunter Gymnasien, Grundschulen, Sonderpädagogische Bildungszentren u.a., die sich zwischen 2023 und 2025 unter Anleitung ihrer Kunstlehrkräfte mit dem Thema „Serie“ mittels unterschiedlicher Materialien und Techniken auseinandergesetzt haben. Die Bandbreite der entstandenen Arbeiten zeigt die ganze kreative Gestaltungskompetenz junger Menschen. Die Ausstellung im Haus der Katholischen Kirche Stuttgart ist bis zum 31. Oktober 2025 zu besichtigen (Mo bis Sa 8:30 bis 19 Uhr, Königstraße 7, 70173 Stuttgart).
Damit die neuen Fünftklässler der Klasse 5c ihre Klassenkameraden am Nellenburg Gymnasium schneller kennenlernen und zur Klassengemeinschaft zusammenwachsen, erkundeten sie schon in der zweiten Schulwoche, am 24. September in Kleingruppen die Stadt Stockach mit einer Stadtrallye. Nach einer Stärkung am Spielplatz im Stadtgarten ging es weiter zum Stadtmuseum und die Stadtbücherei im Alten Forsthaus. Im Stadtmuseum bekamen sie eine Führung in der aktuellen Ausstellung „Klick- Fotogafien einer verlorenen Zeit“. Die Schüler erfuhren in der Führung, wie früher Fotografien gemacht wurden, und entdeckten das Stockach des frühen 20. Jahrhunderts mit alten Fotografien des Stockacher Fotografen Gustav II. Hotz. In der Stadtbücherei zeigte und erklärte eine Mitarbeiterin ihnen den Aufbau der Stadtbücherei und wie sie dort Bücher und Spiele ausleihen können.
Das Schuljahr startete am 15. September für die Routinierten, während die Aufnahme unserer neuen FünftklässlerInnen am 16. September erfolgte.
Herzlich willkommen!