In Vielfalt vereint: Exkursion des Französisch-Leistungsfachs nach Straßburg! Vom 21. bis 23. Juli unternahmen wir, der Französisch-Leistungskurs des Nellenburg-Gymnasiums, und das Leistungsfach Gemeinschaftskunde des Friedrich-Hecker-Gymnasiums Radolfzell gemeinsam eine Studienfahrt nach Straßburg – ein Programm, das sprachliches, historisches und politisches Lernen auf gelungene Weise miteinander verband. Am ersten Tag übernahmen wir "Franzosen", die Rolle der Tour-Guides. Mit sachkundigen Vorträgen führten wir die Gruppe vom eindrucksvollen Straßburger Münster mit seiner astronomischen Uhr über das malerische Gerberviertel "La Petite France" bis zu den "Ponts Couverts", den historischen gedeckten Brücken mit Blick auf die einstigen Wehrtürme der Stadtbefestigung. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der europäischen Politik: Im Europäischen Parlament nahmen wir an einem Planspiel zur Gesetzgebung auf EU-Ebene teil. Jeder Teilnehmende übernahm eine eigene Rolle – als Abgeordneter, Ausschussmitglied oder Fraktionssprecher – und durchlief den gesamten Gesetzgebungsprozess, von der Einbringung eines Entwurfs bis zur abschließenden Abstimmung im Plenum. Was zuvor abstrakt erschien, wurde dadurch greifbar und verständlich, insbesondere weil eigenständiges Verhandeln, Argumentieren und Kompromissfinden gefragt waren. Im Anschluss bot sich von der Panoramaterrasse des Gebäudes ein weiter Blick über Straßburg und die Rheinebene.
Der Abend klang bei einem gemeinsamen Flammkuchen-Essen aus, ehe die Illuminierung des Münsters uns noch einmal vor die Kathedrale zog – ein stimmungsvoller Ausklang des Tages.In der Rückschau war diese Fahrt weit mehr als ein bloßer Ausflug ins Nachbarland. Wir konnten unsere Französischkenntnisse in authentischen Situationen anwenden, erhielten Einblicke in die Funktionsweise europäischer Institutionen und erlebten dabei eine Atmosphäre gemeinsamen Lernens über Kursgrenzen hinweg. Insgesamt war die Studienfahrt nach Straßburg ein rundum gelungenes schul- und fächerübergreifendes Projekt.
In der vorletzten vollständigen Schulwoche gehen unsere sechsten Klassen traditionell ins Landschulheim. Hier ist ein Bericht von den Tagen auf Sylt:
SONNTAG - Anreisetag
Wir trafen uns mit der Klasse um 5:46 in Singen und fuhren mit der Deutschen Bahn Richtung Offenburg. Im Zug sangen wir ein bisschen, spielten Spiele und machten Challenger, zum Beispiel wer am längsten in der Luftschleuse aushält. Dann stiegen wir um 8:25 in Offenburg in den ICE um. Manche spielten Spiele miteinander oder spielten mit Herrn Zander oder lasen. Den meisten von uns wurde aber langsam langweilig. Um 15:30 stiegen wir in Hamburg-Altona Endstation um. Schließlich durften wir 20 Minuten am Bahnhof herumlaufen und was kaufen.
MONTAG- Hallig Hooge
Am Montag, den 13.07.26, weckten uns die Lehrer mit dem Guten Morgen Sonnenschein Lied. Danach frühstückten wir und erlebten unsere erste Zahnputzdisco.
Wir packten unsere Sachen und machten uns für den Ausflug auf die Hallig Hooge auf den Weg zum Hafen. Am Hafen angekommen, fuhr die Fähre ein und wir schipperten eine Weile über die endlose Weite des Meeres. Als wir auf der Hallig ankamen, liefen wir in Richtung Sturmfluten-Kino. Auf dem Weg dorthin, liefen wir an einer Kirche vorbei, dort erklärte uns Herr Zander etwas über das alte Gebäude. Später besuchten wir das Sturmfluten-Kino und gingen in einen Touristenshop.
Als wir nach dem Heimweg an der Jugendherberge eintrafen, aßen wir zu Abend und ließen den Abend am Strand ausklingen.
DIENSTAG Strandtag + Wattwanderung
Am Morgen wurden wir von Herrn Zander und Frau Wolf-Lenz um 7:45 Uhr durch Live-Musik geweckt. Es folgte fröhliches Geträller von unseren Lehrern, um uns aus den Zimmern zu locken. Um 8:30 Uhr aßen wir das leckere Frühstücksbuffet, welches die Herberge den Gästen zur Verfügung stellte. Anschließend packten wir unsere Lunchboxen für den Tag. Nach diesen Vorbereitungen trafen wir uns in unserem Stockwerk, um die alltägliche Zahnputz-Disco zu starten (Musik + Zähneputzen). Währenddessen packten wir unsere besten Dance-Moves aus.
Unsere Klasse traf sich 9:15 Uhr am Eingang, um gemütlich zum West-Strand zu wandern. Zum ersten Mal auf der Klassenfahrt durften wir richtig in das erfrischende Wasser, da wir tags zuvor nur mit den Füßen ins Meer durften Die Kinder, die nicht ins Wasser durften (nur 7 durften auf einmal unter Herrn Zanders Aufsicht ins Meer), hatten die Möglichkeiten am Strand zu chillen, Sandburgen zu bauen oder anders Spaß zu haben. Am Mittag blieb uns Zeit, um unsere Tagebücher auf Vordermann zu bringen und das Zimmer aufzuräumen. Wer wollte, konnte noch nach der Mittagspause mit H. Zander zum Ost-Strand wandern.
Als Highlight des Tages veranstalteten wir am Abend noch eine einstündige Wattwanderung. Zuerst wurden wir in zwei Gruppen unterteilt.
Die eine Gruppe ging früher auf die Wattwanderung, um das WM-Spiel anschauen zu können (Spanien gegen Frankreich). Die Wattwanderung war sehr lustig: Es war ein älterer Mann mit langen grauen Haaren und grauen Bart. Außerdem hatte er eine Mistgabel. Er war irgendwie gruselig. Er erzählte uns spannende Sachen über das Watt. Zum Beispiel zeigte er uns ein Geräusch eines Babywales. Wir fingen einen Wattwurm, den wir reihum streicheln durften. Es war sehr aufschlussreich und spannend, jedoch ekelten sich manche Schüler. Zurück in der Jugendherberge schauten manche von uns das Halbfinale der WM 2026. Es war ein sehr schöner Tag.
MITTWOCH - In den Salzwiesen
Kurz nach dem Aufstehen gab es leckeres Frühstück.
Wie jeden Tag gab es auch heute nach dem Essen eine Zahnputzdisco. Nach dieser gingen wir an den Weststrand, wo wir Volleyball und Fußball gespielt haben und natürlich auch ins Wasser gegangen sind.
Im Wasser wurden ein paar unserer Mitschüler von einer Qualle genesselt.
So gegen Mittag sind dann Herr Zander und ein paar Freunde an den Oststrand gegangen, während die anderen Fußball gespielt haben.
Erst sehr spät gingen wir an diesem Abend ins Bett, es war ein schöner Tag!
DONNERSTAG - Oh, ich hab solche Sehnsucht….
Am Donnerstag begann der Tag mit dem Lied „Happy Birthday“ für Sophie.
Als wir alle gut gelaunt in den Essraum kamen, sah Sophie einen dekorierten Tisch für sie. Darauf standen ein paar schöne Geschenke. Dazu noch etwas Dekoration und sogar ein kleiner Kuchen vom Haus. Nach dem Frühstück ging es zur Zahnputzdisko mit dem Lied „ Avoir“ von Louane. Kurz danach ging es dann in den Bus. Der nette Busfahrer namens Toni erzählte uns zusätzlich noch interessante Fakten über die Insel Sylt.
Als wir am Naturgewalten Museum ankamen, sahen wir einen Einleitungs-Film. Danach ging es endlich zur Ausstellung. In Zweiergruppen durften wir spannende Quizze lösen und tolle Informationen über die Insel erfahren. Nach einer kurzen Vesperpause stiegen wir auf eine hohe und schöne Plattform, von der aus wir Dänemark erblicken konnten. Bald ging der Besuch im Museum zu Ende. Wir fuhren mit dem Bus nach Westerland. Dort durften wir 2 Stunden lang shoppen, Spaß haben und Westerland erkunden. Nach der schönen Shopping-Tour fuhren wir wieder zurück zu unserer Jugendherberge.
Nach dem leckeren Abendessen (es gab Kartoffeln mit Wurst und Gemüse, zum Nachtisch Wackelpudding) gab es noch einen abwechslungsreichen Spieleabend mit vielen lustigen Spielen wie zum Beispiel: Werwolf, Brettspiele und Kartenspiele. Nach dem tollen Abend ging es dann für uns ins Bett. Es war ein sehr schöner Tag und wir alle freuten uns schon auf morgen.
FREITAG - Der letzte Tag auf Sylt
Als Herr Zander uns am Freitag um 08:00 Uhr weckte, waren wir schon seit einer halben Stunde wach. Danach zogen wir an und gingen um 08:20 Uhr runte. Beim leckeren Frühstück erzählte uns Herr Zander den Tagesplan. Um 09:00 Uhr sollten wir unten fertig für den Strand sein. In der Mittagspause packten wir unsere Koffe, um morgen früh loszukommen. Danach liefen wir zur Südspitze von Sylt. Später gingen wir in den Edeka, um noch Sachen für die Zugfahrt zu kaufen. Am Abend gab es eine Abschlussversammlung mit einer Art Tabu mit Worten, Pantomime und Geräuschen gespielt. Dann sind wir um 10:00 Uhr ins Bett.
SAMSTAG - Die Rückfahrt
Der Wecker riss uns an diesem Samstag unsanft aus den Träumen. Es war erst 5:30 Uhr morgens, als wir die Augen aufschlugen. Trotz der Müdigkeit war die Stimmung elektrisierend, denn heute stand die große Heimreise an. Nach dem schnellen Anziehen machten wir uns sofort daran, unsere Vesper für den langen Tag zu richten. Brötchen wurden geschmiert, Snacks eingepackt und die letzten Habseligkeiten in den Koffern verstaut.
Pünktlich stand der Bus vor der Unterkunft bereit. Er brachte uns durch die morgendliche Landschaft zum Bahnhof nach Westerland. Dort hieß es das erste Mal: Umsteigen. Der Zug in Richtung Hamburg fuhr ein, allerdings brachte er uns nicht ganz zum Hauptbahnhof, sondern endete in Hamburg-Altona. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Routiniert stiegen wir in die S-Bahn um, die uns die letzten Stationen bis zum Hamburger Hauptbahnhof chauffierte.
Am Hauptbahnhof stieg die Vorfreude auf die Heimat. Unser ICE nach Stuttgart stand bereit. Die Fahrt quer durch Deutschland zog sich wie erwartet, und zu allem Überfluss handelten wir uns auch noch ein bisschen Verspätung ein. Die verlorene Zeit verging dank Kartenspielen und tiefen Gesprächen über die Erlebnisse der letzten Tage wie im Flug. In Stuttgart angekommen, wartete bereits der letzte Zug des Tages auf uns: die Regionalbahn nach Tuttlingen.
Als wir schließlich am Bahnhof in Tuttlingen einfuhren, war die Erschöpfung in allen Gesichtern deutlich zu sehen. Die Augen waren schwer, die Beine müde, aber alle waren überglücklich, wieder zu Hause zu sein. Am Bahnsteig wurden wir bereits sehnsüchtig erwartet. Unsere Eltern standen schon bereit, winkten uns zu und schlossen uns sogleich in die Arme. Nach einem lauten Abschied von den Klassenkameraden machten sich alle auf den Weg nach Hause, um den wohlverdienten Schlaf im eigenen Bett nachzuholen.
Menschenskinder - unter diesem Motto stand der diesjährige Ukraine Austausch vom 12. bis 22. Juli, an dem acht Schülerinnen und ihre zwei begleitenden Lehrerinnen aus der Partnerschule in L´viv teilnahmen. Mit dem Programm, das Claudia Weber-Bastong und Martina Hartmann als verantwortliche Lehrerinnen des Nellenburg Gymnasiums vorbereitet hatten, erarbeiteten die deutschen und ukrainischen Schülerinnen die Bedeutung von Kinderrechten und des Mensch-Seins. Neben dem Besuch im regulären Unterricht der Gastschüler standen vielfältige kulturelle Führungen im Stadtmuseum Stockach, Linden-Museum in Stuttgart, Rosgartenmuseum in Konstanz und Museum Humpis Quartier in Ravensburg auf dem Programm. Stockachs Bürgermeisterin Susen Katter gab den interessierten deutschen und ukrainischen Besuchern ausführliche Einblicke in die Stadtverwaltung Stockach und in das Leben einer Bürgermeisterin.
Die Eindrücke dieser vielen Programmpunkte wurden in einer Präsentation zum Abschluss des leider nur einseitigen Schüleraustauschs in eigenen szenischen Aufführungen den interessierten Besuchern gezeigt.
Der rote Faden der Präsentation waren die Zitate von Janusz Korczak. Er lebte von 1878 – 1942 und war ein polnischer Militär- und Kinderarzt sowie Pädagoge. Er kümmerte sich um Waisenkinder und die Rechte der Kinder lagen ihm am Herzen. So ließ er auch während der deutschen Besatzung die von ihm betreuten Kinder nicht allein und wurde mit ihnen nach Treblinka deportiert und starb im Konzentrationslager.
Mit seinem wunderbaren Zitat beendeten die Schülerinnen gemeinsam ihren Vortrag:
„Ich bin ein Schmetterling, trunken vor Leben. Ich weiß nicht, wohin ich fliege, aber ich werde dem Leben nicht erlauben, meine farbenprächtigen Flügel zu stutzen.“
Sowohl auf deutscher wie auch auf ukrainischer Seite wurde die Hoffnung und der Wunsch ausgesprochen, dass man in hoffentlich naher Zukunft wieder einen richtigen Austausch in Stockach und einem Gegenbesuch in L´viv durchführen kann.
Finanziell unterstützt wurde der Austausch vom PASCH (Schulen – Partner der Zukunft, Auswärtiges Amt), dem Lions Club Stockach und der Bürgerstiftung (Eintritt und Führung ´Wasserwelten`, Stadtmuseum Stockach).
Für die 48 SchülerInnen des Nellenburg Gymnasiums und ihre sechs begleitenden LehrerInnen bot die Young People´s Night 2026 in Bregenz am 18. Juli einen Höhepunkt des Schuljahres, der von Claudia Seeber organisiert wurde. Die Bregenzer Festspiele öffneten für einen Tag für Jugendliche ihre Tore. Trotz durchwachsenen Wetters mit Blitz und Schauern erlebten die jugendlichen Besucher ein vielfältiges Programm zum Zuhören und Mitmachen. Zudem war der Besuch des vorarlberg museums und des Kunsthauses Bregenz für die SchülerInnen aus dem deutschen und österreichischen Umland gratis.
Die Bregenzer Festspiele boten mit Gesangsworkshops, Kreativworkshops, Tanzworkshops für die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Angebot. Neben Einführungsvorträgen zur Oper La traviata fanden auch etliche Führungen im Haus und hinter den Kulissen der Seebühne statt.
Was den Besuchern besonders gefiel, war, dass Profis aus Theater, Oper und Tanz in den angebotenen Workshops sie aktiv anleiteten und mit ihnen übten.
Höhepunkt des Tages war der Besuch der Hauptprobe der diesjährigen Oper La traviata von Giuseppe Verdi auf der Seebühne – wir waren begeistert!
Mit dem Abitur auf neuen Wegen in die Welt:
Die Abiturientinnen und Abiturienten des Nellenburg-Gymnasiums feierten zusammen mit ihren Familien sowie Lehrkräften am Abend des 11. Juli 2026 in der Jahnhalle in Stockach ihr bestandenes Abitur.
Schulleiter Holger Seitz gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und griff deren Abimotto „Ferrabi – 13 Jahre neben der Spur“ auf, um ihnen viel Erfolg auf bewährten und neuen Spuren zu wünschen. Er ermutigte sie, Entscheidungen in ihrem Leben zu treffen und dabei auch unbekannte und ungewöhnliche Wege zu beschreiten. Der Vorsitzende des Fördervereins Holger Neubart übergab die Engagementpreise des Fördervereins. Er gab den Schülern in seiner Rede eine Anleitung zum Glücklichsein mit auf ihren weiteren Lebensweg. Dabei hob er hervor, dass gerade das Miteinander und der Einsatz für sich und eben auch andere Menschen diese Momente des Glückempfindens und der Geborgenheit bei einem selbst hervorrufen. Das soziale Engagement komme nicht nur der Gemeinschaft, sondern im gleichen Maße einem selbst zugute.
Schon am Samstagmorgen überreichte die Schulleitung die Abiturzeugnisse. Gleich vier Personen erreichten den Schnitt von 1,0. Dazu erhielten zahlreiche Prüflinge Ehren- und Schulpreise.
Wir gratulieren
Al Dandan Bashar, Alnaouq Alio (Geschichte - Hegau-Geschichtsverein, Französisch), Araya Karstens Elena, Arendt Paul (Geschichte - Hegau-Geschichtsverein), Arpke Sarah, Bach Alina, Bader Tim, Bauer Carlotta, Berneburg Mika (Sport - Alfred-Maul Medaille), Bieber Juliane, Böhlen Jonas, Brunner Nina, Büttner, David, Carvalho Delia (Spanisch), Csech von Sternheim Aria, Dimitrova Plamenova Mari, Emmerich Hannah, Fischer Emily, Fleisch Marlen (Geschichte - Verband der Historiker Deutschlands), Franz Sophie, Frölich Celina, Gänzle Hannah (Englisch), Haase Loana (Gemeinschaftskunde - Christoph Stetter MdL), Handloser Dominik, Hauser Franca (Chemie – Gesellschaft Dt. Chemiker), Hirner Selin, Hizar Aylin, Höfler-Robitsch Phoebe (Deutsch - Gutschein Papier Fritz), Höß Philip, Ivlev Julian, Kaisler Lion (Musik), Kalter Jana, Kempe Lotta, Klein Samuel, Knittel Lynn (Mathematik), Koch Kim, Köhne Jonas, König Lorenzo, Lattner Timo, Leiderer Lena, Leute Leonie, Lutz Fiona, Maier Simon, Majstrak Maj-Britt, Messerschmidt Maya, Miersch Michelle, Mußhoff Estella (Englisch), Pfaff Jacob, Pietschmann Hendrik, Pohl Stefan, Ritter Patricia, Roeß Andrea, Sauter Amelie, Scherer Isabella (Deutsch - Gutschein Papier Fritz, Bildende Kunst-Otto Dix Preis), Schimpeler Sophia, Schönfeldt Charlene, Schramm Jeremia, Schulze Wischeler Theresa, Schuster Philip, Senf André (Geschichte - Verband der Historiker Deutschlands, Geschichte Narrengericht Stockach), Sergienko Valeria, Shukow Sofia (Bildende Kunst - Heimatagentur Vollmer), Spranz Levy, Stumm Philine, Tenoth Lea (Deutsch - Scheffelpreis, Latein - Stiftung Humanismus heute), Unger Anna-Sophie (Geografie, Biologie), Urban Patrizia, Wetsch Susann (Mathematik - Dt. Mathematische Vereinigung, Physik - Dt. Physikalische Gesellschaft, Chemie - Gesell. Dt. Chemiker, NWT - Ferry-Porsche Preis), Wohlfahrt Emilia, Wunsch Stefanie, Zeilfelder Jonas
Beim Zirkusfestival "Zirkus 83" in Konstanz begeisterten die Nellis, die Zirkussport-AG des Nellenburg-Gymnasiums in Stockach, am 11. und 12. Juli in gleich drei Vorstellungen das Publikum.
Trotz großer Hitze präsentierte sich die Gruppe hoch motiviert, engagiert und kreativ.
Mit ihren abwechslungsreichen Darbietungen sorgten die Schülerinnen und Schüler für viel Applaus und eine großartige Atmosphäre.
Auch die Organisatoren zeigten sich von den Auftritten begeistert und lobten den Einsatz sowie das Können der Nellis.
Am Mittwoch, den 8. Juli hieß es für unsere vier neunten Klassen: „Bonjour Strasbourg!“
Gemeinsam machten sich knapp 90 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Lehrkräfte des Nellenburg-Gymnasiums mit dem Bus auf den Weg nach Straßburg.
Vor Ort war jedoch nicht nur Bummeln angesagt: Die Schülerinnen und Schüler hatten verschiedene Aufgaben zu erledigen. Sie interviewten Passanten, führten kurze Gespräche auf Französisch, drehten kreative Vlogs oder machten Bilder für individuelle Präsentationen. Dabei zeigte sich, dass sich der Französischunterricht gelohnt hat – viele meisterten die kleinen Herausforderungen mit viel Mut, Spaß und erstaunlicher Sicherheit. Es war schön zu erleben, wie die Sprache außerhalb des Klassenzimmers plötzlich ganz selbstverständlich zum Einsatz kam.
Natürlich blieb auch genügend Zeit, Straßburg auf eigene Faust zu erkunden. Ob beim Spaziergang durch die malerischen Gassen, beim Entdecken der Sehenswürdigkeiten oder beim Shoppen – für jeden war etwas dabei. Auch kulinarisch wurde die Zeit bestens genutzt: Pain au chocolat, Croissants, Macarons und andere französische Spezialitäten wanderten in die Einkaufstaschen. Und wer auf der Rückfahrt genau hinsah, entdeckte bei dem einen oder anderen sogar ein frisches Baguette, das als besonders leckeres Souvenir aus dem Rucksack herausragte.
Am Abend kehrten alle mit vielen neuen Eindrücken, jeder Menge Videomaterial und vielleicht auch der Erkenntnis zurück, dass Französisch eben weit mehr ist als Vokabeln und Grammatik. Ein gelungener Ausflug, der gezeigt hat, wie viel Spaß es machen kann, eine Sprache dort anzuwenden, wo sie zu Hause ist.
Die Jahrgangsstufe 9 mit ihren Französisch-Lehrkräften Felix Bahsler, Simone Heirler, Julia Honti und Julie-Sophie Kräutle
Am Donnerstag, 25. Juni 2026 kamen sechs Klassen der Jahrgangsstufen 9, 10 und 11 der Region Hochrhein-Bodensee in der Jahnhalle in Stockach zur regionalen Siegerfeier vom Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ zusammen. Die sehr guten Platzierungen der Klassen bei dem Wettbewerb im Regierungsbezirk Freiburg wurde mit einem abwechslungsreichen Vormittagsprogramm gewürdigt. Auch Frau Katter, Bürgermeisterin der Stadt Stockach, lobte den Erfolg der Klassen. Das Programm wurde von der Fachschaft Mathematik organisiert. Alle Beteiligten waren engagiert und mit Freude dabei.
Bei strahlendem Sonnenschein, fröhlicher Stimmung und einem bunt gemischten Programm präsentierten sich die Nellis am 13. Juni beim Internationalen Tag in Radolfzell.
Sowohl die kleinen als auch die großen Nellis zeigten dem begeisterten Publikum ihr Können und sorgten für strahlende Gesichter.
Am 11. Juni zeigten zwölf Run-and-Bike-Teams aus den Klassenstufen 8 bis 10 beim Ausdauertag des NBG, dass Bewegung nicht nur fit macht, sondern auch jede Menge Spaß bereiten kann.
Trotz der unsicheren Wetterlage trafen sich alle Teams um 11.15 Uhr am Osterholzstadion. Nach einer kurzen Einführung und Erklärung durch Herrn Bahsler startete der Wettbewerb. Auf einer rund 500 Meter langen Strecke wechselten sich die Zweierteams 40 Minuten lang zwischen Laufen und Radfahren ab. Die absolvierten Runden wurden von Herrn Auer sowie freiwilligen Helfern gezählt. Mit beeindruckenden 22 Runden (entspricht etwa 11 Kilometern) stellte das Team Neele Knittel und Maximilian Keller aus der 10a den Tagesrekord auf. Gratulation!
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die Organisatoren und natürlich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Fünf SchülerInnen der Klassenstufe 11 besuchten vom 9. bis16. Juni ihre Austauschpartner in Madrid, sammelten viele tolle Eindrücke und knüpften Freundschaften, welche voraussichtlich zu weiteren Besuchen führen werden
Improvisation und Ideen! Die Unterstufen-Theater-AG mit Darstellern aus den Klassen 5 bis 7 zeigte unter der Leitung von Christina Schoch ihre Spielfreude in dem von ihnen selbst erarbeiteten Stück „Menü der Unmöglichkeiten“ am 12. und 17. Juni in der Aula des Nellenburg Gymnasiums.
Es basierte allein auf der Improvisation und den Ideen der Schüler, die ihre Rollen selbst geschrieben und über das gesamte Schuljahr entwickelt hatten.
Der Ort, ein Restaurant, wird von vielen verschiedenen Charakteren besucht. Manche freundlich, manche überheblich, aber alle habe eins gemeinsam. Sie treiben die stets bemühte und freundliche Kellnerin mit ihren Ansprüchen und Ideen fast in den Wahnsinn. Sie kann nicht allen gerecht werden, sodass sie ihre Arbeit hinwerfen will.
Eine Gesangseinlage am Ende des Stücks rundete die Aufführung gelungen ab.
Mit viel Eifer und starken sportlichen Leistungen nahmen die Klassen 5 bis 7 an den diesjährigen Bundesjugendspielen am 9. Juni teil. Selbst ein paar Regentropfen konnten den Ehrgeiz nicht bremsen. Der Vormittag verlief rundum sportlich und souverän.
Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den German Open in Köln, bei denen sich unsere zwei Teams im Rescue Line Wettbewerb mit den Plätzen 2 (DinA 4) und 5 (Robuh) für die European Robo Cup Open vom 3. bis 6. Juni in Wien qualifizierten, konnten wir auch in Wien sehenswerte Ergebnisse erzielen. Unsere Teams erreichten den 5. und 6. Platz — ein toller Erfolg und herzliche Gratulation an die Teams Robuh und DinA 4, die sich dort voll eingesetzt haben. An dieser Stelle auch ein großes Lob an unser drittes Team, das bei den German Open im Rescue Line Entry an den Start ging und Platz 16 von 66 erreicht hat.
Während des Wettbewerbs in Wien waren die Läufe nicht immer einwandfrei und so mussten die Schülerinnen und Schüler mehrere technische Herausforderungen vor Ort lösen. Dabei sammelten sie viel praktische Erfahrung und wertvolle Eindrücke vom Contest sowie von der Stadt Wien.
Wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder an den European Opens teilzunehmen — vielleicht schaffen wir es sogar bis zur Weltmeisterschaft in Nürnberg.
Unser Dank gilt dem SFZ Süd-Württemberg, das unsere Teilnahme an den Wettbewerben regelmäßig hervorragend unterstützt, auch finanziell, sodass die Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten.
Ein weiterer Dank geht an die Vector-Stiftung: Durch ihre Förderung konnten sich die Schülerinnen und Schüler gut auf die Wettbewerbe vorbereiten.
Wir sind stolz auf die Leistungen aller Teilnehmenden und freuen uns auf kommende Wettbewerbe und neue Herausforderungen.
Einen musikalischen Salon konnte man am Donnerstag, den 21. Mai um 18 Uhr in der Aula des Nellenburg Gymnasiums miterleben. Gut 200 Jahre nach den Schubertiaden, die oft mit dem Komponisten Franz Schubert in privaten Salons stattfanden, lud der Leistungskurs der K1 mit der Unterstützung des Basisfaches Musik der K1 die interessierten Zuhörer zu einem musikalischen Querschnitt ihrer Beschäftigung mit Schubert ein.
Vor 200 Jahren gehörten auch geistvolle Unterhaltungsspiele, die häufig unter einem bestimmten Thema standen, zu den Abenden. Sie waren eine Mischung von freundschaftlichen Treffen und literarisch-musikalischem Salon. Am Donnerstag standen die Musik und die Darstellung eines geselligen Beisammenseins in dem Vordergrund. In passenden Kostümen sangen die Darsteller in ihrem selbstgestalteten Programm Lieder von Franz Schubert und Franz von Schober.
Als Teilnehmer des Leistungsfach Musik zeigten Elias Löhr am Flügel und Christian Zander mit der Violine ihr Können in der Sonate D-Dur für Violine und Klavier D.384 1. Satz von Franz Schulbert. Joanne Khajehnouri am Flügel und Karolina Jansen an der Querflöte präsentierten einem Auszug aus Franz Schuberts Sonate a-Moll für Querflöte und Klavier.
Das Publikum beteiligte sich nicht nur bei den Liedern „Die Gedanken sind frei“ und „Der Lindenbaum“, sondern auch bei dem Abschlusslied „An die Musik“ von Franz Schubert.
„Theater als großartigste aller Kunstformen“ – ein Auftritt im Stadtmuseum Stockach. Dieses Zitat von Thornten Wilder passt zu der Aufführung des Literatur- und Theaterkurses an 17. Mai in Stadtmuseum Stockach. Der jahrgangsübergreifende Kurs der K1 und K2 zeigte in seinem Werkstattauftritt den Arbeitsprozess des gesamten Schuljahres. Dabei orientierten sich die einzelnen Szenen und Programmpunkte an der aktuellen Ausstellung des Stadtmuseums „Wasserwelten- Von Dix bis Mollweide“.
Die Schüler ließen an diesem Abend das Leben, die Menschen und das Wasser in seinen verschiedenen Facetten zu den Bildern der Ausstellung „Wasserwelten“ zu Wort kommen.
Eigene, von den Schülern selbst verfasste Stücke wechselten sich mit dem vierstimmigen Gesang zu Franz Schuberts „Tränenregen“ ab. Mit der Darstellung der verkürzten Fassung „Der Tauchgang zu Motiven von Friedrich Schillers Ballade ´Der Taucher`“ zeigten am Ende noch einmal alle Schauspieler ihr Können.
Vom 13. bis 17. Mai fand in Konstanz das Landesturnfest Baden‑Württemberg statt. Die Nellis konnten sich für eine Teilnahme qualifizieren und präsentierten ihr Können souverän und überzeugend auf der Showbühne im Stadtgarten – vor großem Publikum und mit beeindruckender Ausstrahlung.
Beim Vorlesewettbewerb ist Ali Öztürker (6a) am 18. April 2026 als Sieger aus dem Bezirksentscheid in Villingen hervorgegangen. Wir gratulieren - und drücken nun die Daumen für den Landesentscheid in Stuttgart!
Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des Nellenburg-Gymnasiums konnten am Freitag, den 17. April und am Samstag, den18. April die verschiedenen Hilfsorganisationen, die mit Blaulicht zu ihren Einsätzen fahren dürfen, hautnah kennenlernen.
Diese speziellen Katastrophenschutztage werden von der Schule in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, der Polizei, dem Rettungsdienst und dem Technisches Hilfswerk vor Ort geplant und durchgeführt. Sie erfolgten in Kooperation mit dem Schulverbund Nellenburg. Ziel der Aktionstage ist es, die Schülerinnen und Schüler einerseits für die Themen im Katastrophenschutz zu sensibilisieren und andererseits langfristige die Selbsthilfefähigkeiten zu stärken.
Dabei gaben ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg zunächst am Freitag in drei Unterrichtsstunden Einblick in ihre Arbeit und Einsatzgebiete. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie Notsituationen und Krisen erkennen, gegebenenfalls Rettungskräfte alarmieren und sich selbst helfen können. Zudem erhofft man sich durch das Angebot natürlich eine verbesserte Wahrnehmung dieser Organisationen und ihrer Arbeit in den Familien bzw. in der Gesellschaft.
Am Samstag präsentierten Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und das Deutsch Rote Kreuz ihre Fahrzeuge und Rettungswerkzeuge auf den Pausenhöfen der beiden Schulen. Die Besucher konnten sich in die beeindruckenden Fahrzeuge setzen und die Hilfsmittel selber ausprobieren.
Wir gratulieren unseren beiden jungen Teilnehmerinnen am Wettbewerb "Jugend forscht"!
Luca Chiarito (Klasse 7) hat mit ihrem Projekt "Die Müllbatterie" den 2. Preis in der Sparte Arbeitswelt/Jugend-forscht-Junior errungen. Nele Berger (Klasse 6) erhielt für "BallBot 578" einen Sonderpreis in der Sparte Technik/Jugend-forscht-Junior.
Im Rahmen des Fachunterrichts Geschichte und hier im Besonderen zum Thema „Nationalsozialismus“ begaben sich am Donnerstag, den 26. März die Stufe 10 sowie die Schüler des Leistungskurses Geschichte der K1 nach Dachau und nach München, um sich vor Ort über die Stadt Dachau, über die KZ-Gedenkstätte sowie über das ehemalige KZ-Außenlager Allach-Ludwigsfeld zu informieren.
Um 06.15 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler durch die betreuenden Lehrkräfte, Frau Groß, Frau Wildi, Herrn Domin, Herrn Knüppel, Herrn Moser und Herrn Pantenburg begrüßt, und es wurde das Programm für den Tag vorgestellt. Zunächst sollte es zum Schloss Dachau gehen, von dort zur KZ-Gedenkstätte Dachau, und schließlich nach München zum ehemaligen KZ-Außenlager Allach-Ludwigsfeld. Um 06.30 Uhr setzten sich die Schüler des Nellenburg-Gymnasiums mit zwei Bussen in Richtung Bayern in Bewegung.
Station 1 - Schloss Dachau: Gegen 10.00 Uhr erreichten wir die mittelalterliche Stadt Dachau und das dortige Schloss Dachau, welches auf einer Anhöhe gelegen ist, vor der man einen wunderbaren Blick über die Stadt München hat, bei schönem Wetter sogar bis zu den Alpen mit der Zugspitze. Es wird bei diesem Ausblick verständlich, dass die Dachauer Stadträte bis in die 1990er Jahre eher wenig Interesse an einer KZ-Gedenkstätte hatten, die die Geschichte der Stadt Dachau auf die zwölf Jahre im Nationalsozialismus reduzierte.
Station 2 - KZ-Gedenkstätte Dachau: Vom Dachauer Schloss fuhren wir sodann nach Dachau-Ost, wo sich die KZ-Gedenkstätte Dachau befindet. Hier teilten wir uns entsprechend der Klassen in vier Gruppen auf. Vier Vertreter vom Besucherservice führten uns zweieinhalb Stunden lang über das Gelände, und informierten uns den menschenverachtenden Tagesablauf der Häftlinge, sowie die Funktion einiger Gebäude, wie das Krematorium etc. Alle vier Gruppen trafen sich gegen Ende der Führungen in der Evangelischen Versöhnungkirche, wo Zeit für eine individuelle Besinnung blieb.
Station 3 - Das ehemalige KZ Außenlager Allach-Ludwigsfeld:
Von der KZ-Gedenkstätte Dachau fuhren wir ca. 20 Minuten nach München, wo sich an der Dachauer Straße, in unmittelbarer Nähe der damaligen Rüstungsbetriebe wie zum Beispiel BMW, das damalige KZ Allach-Ludwigsfeld befand. Hier konnten wir sehen, was mit einem Lager passieren kann, wenn es nicht zu einer Gedenkstätte erklärt wird. In den letzten Jahren waren im Lager Allach-Ludwigsfeld ca. 10.000 Häftlinge untergebracht.
Wie auch im Stammlager Dachau wurde das Lager zunächst von den US-Amerikanern als Gefängnis für nationalsozialistische Häftlinge genutzt, bevor die Gebäude von Flüchtlingen aus Osteuropa bewohnt wurden. Im Unterschied zum Stammlager Dachau wurden hier in Allach-Ludwigsfeld jedoch ab 1952 die Baracken entfernt und auf dem Gelände eine neue „Siedlung Ludwigsfeld“ errichtet. Lediglich ein Trafohäuschen sowie das damalige Sanitätshaus, welches bis heute als Vereinsheim des TSV Ludwigsfeld dient, blieben stehen. Erst ab den 2000er Jahren erinnert dort eine Gedenktafel an das ehemalige KZ-Außenlager.
Wie es der Zufall will, trafen wir bei unserem Besuch auf Anoush und Johannes Thiel, welche seit der Gründung in der Siedlung leben. Die beiden berichteten uns anschaulich von der Siedlung, die zunächst Heimat für Flüchtlinge aus unterschiedlichen Gebieten der damaligen Sowjetunion waren. Sie überreichten uns einen Ausstellungskatalog zu einer Ausstellung zur Geschichte der Siedlung aus dem Jahr 1993 anslässlich des 40-jährigen Bestehens der Siedlung Ludwigsfeld, und luden uns ein jederzeit wiederzukommen.
Erfüllt von dieser ungeplanten Begegnung mit Zeitzeugen machten wir uns berührt auf die Heimreise an den Bodensee.
Autoren:
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 A
Marco Knüppel (Fachlehrer für das Fach Geschichte)
Am Mittwoch, 25. März erklangen in der Aula Instrumente, die nicht alle Tage zu hören sind. Die Fachschaft Musik hat einen Workshop „Afrikanische Musik“ organisiert und dazu den Kora-Spieler Lukas Engelmann engagiert. Engelmann hat über ein Jahr in Westafrika verbracht und in einer Familie gelebt, wo das Spiel der Kora zusammen mit der Tradition des Geschichten-Erzählens seit Generationen weitergegeben wird. Für die Schülerinnen und Schüler der Musikprofil-Klassen und der Leistungskurse war es spannend, die spezielle Bau- und Spielweise des Instruments Kora kennenzulernen und Improvisationen in den für europäische Ohren ungewöhnlichen Tonarten Dorisch, Phrygisch oder Lydisch zu hören. Im zweiten Teil des Workshops wurde gemeinsam musiziert. Engelmann hatte nebst seiner Kora nämlich auch eine Djembe sowie mehrere Trommeln dabei, die durch schuleigene Percussion-Instrumente ergänzt wurden. Im für afrikanische Musik typischen Vorsingen – Nachsingen – Verfahren wurde so der Song „Samina“ in Begleitung vielfältiger Rhythmus-Patterns erarbeitet.
Seit nunmehr knapp 20 Jahren besteht der Schüleraustausch zwischen unserem Nellenburg-Gymnasium Stockach und dem „Colegio Santo Ángel“ in Madrid und wird zurzeit federführend von Frau Glunk organisiert. In der Woche vom 19. März bis 26. März waren dieses Mal fünf Schülerinnen und Schüler mit ihrem Deutsch-Lehrer Andriy aus der spanischen Hauptstadt bei uns zu Gast.
Am Freitag, dem 20.03.2026, nahmen die spanischen Gastschüler erstmals am Schulunterricht teil. Die Spanischklasse 9bc empfing die fünf Austauschschülerinnen und -schüler der Klasse 11. Wir hatten uns auf den Besuch der Schüler vorbereitet mit einer Schulwandkarte der Iberischen Halbinsel, auf der die spanischen Freunde zeigen konnten, wo genau sie herkommen. Zusammen mit Herrn Knüppel haben wir uns überlegt, wie wir Spanisch- Schüler/-innen mit den Spaniern ins Gespräch kommen könnten. Dazu haben wir mögliche Fragen gesammelt, und vorher an die Tafel geschrieben. Daneben hatten wir noch kurz ein spanisches Lied wiederholt, das wir gegebenenfalls singen konnten.
Es kam dann aber alles erfrischend anders: Einer der spanischen Freunde hatte an diesem Tag Geburtstag, und so konnten wir alle zusammen „Cumpleaños Feliz“ [„Zum Geburtstag viel Glück“] singen. Danach hatten wir reichlich Gelegenheit, mit den Spaniern Fragen und Antworten zum unserem jeweiligen Lebens- und Schulalltag auszutauschen. Es war eine bereichernde Stunde mit vielen netten Gesprächen. Zudem konnten wir unsere Spanischkenntnisse praktisch anwenden und weiter verbessern.
Muchas gracias a los alumnos de Madrid por hablar un poco con nosotros!
Ein großer Dank gilt Herrn Knüppel, der mit uns die Begegnung organisierte. Wir hoffen, dass wir in zwei Jahren am Austausch mit der Partnerschule in Madrid teilnehmen können.
Die spanischen Freunde haben in der Woche bei uns am Bodensee noch den Rheinfall in Schaffhausen, sowie die Städte Meersburg, Konstanz und Freiburg besucht, wobei in der Regel auch die deutschen Partner der Klassenstufe 11, sowie weitere Lehrkräfte der Fachschaft Spanisch am NBG dabei waren. Der Rückbesuch in Madrid ist für den Juni 2026 vorgesehen.
Autoren:
Johannes Kaufmann und Kai Karrer (beide Schüler der Klasse 9 c)
Marco Knüppel (Fachlehrer im Fach Spanisch)
Fotos:
Sofia Schätzler (Schülerin Klasse 9 b)
Marco Knüppel (Fachlehrer im Fach Spanisch)
Im Rahmen des Fachunterrichts Gemeinschaftskunde und hier im Besonderen zum Thema „Kommunalpolitik“ begab sich am Montag, den 23. März die Klasse 8c zusammen mit ihrem Fachlehrer Herrn Knüppel ins Rathaus Stockach, um sich vor Ort über die Verwaltung der Stadt zu informieren.
Um 09.00 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler im Foyer des Rathauses von Frau Küppers und von Frau Keller begrüßt. Zunächst ging es ins Standesamt, welches sich ebenfalls im Rathaus befindet. Hier erklärten uns die Standesbeamtinnen Frau Heizmann und Frau Baier, auf was man im Vorfeld einer Heirat als Brautpaar achten muss, und auf was die Standesbeamten im Vorfeld einer Heirat zu achten haben.
Vom Saal des Standesamtes ging es die Treppen hinunter in Richtung Gemeinderatssaal. Am Fuße der Treppe hing die Tagesordnung aus für die kommende Gemeinderatssitzung. Die Tagesordnung umfasste im öffentlichen Bereich dreizehn Punkte. Anhand der Themen wurde deutlich, um was sich die Stadträte alles zu kümmern haben, zum Beispiel „Fahrbahndeckenerneuerung einer Straße“, „Car-Sharing im Landkreis Konstanz“, „Narrengericht Stockach“, „Erneuerbare Energien“ etc.
Im Gemeinderatssaal nahmen wir auf den Stühlen Platz, auf denen sonst die Gemeinderäte die Entscheidungen zu den Belangen der Stadt Stockach treffen. Frau Küppers und Frau Keller erklärten uns hier den Aufbau der Verwaltung der Stadt Stockach, die diverse Einrichtungen vom Sekretariat des Nellenburg-Gymansiums bis hin zur Verwaltung des Krankenhauses umfasst.
Die gewonnen Kenntnisse konnten wir dann anhand eines Quiz' zur Verwaltung der Stadt Stockach überprüfen. Zum Abschluss des Besuches der Verwaltung lernten wir Frau Ferrari kennen, die im Rathaus den Bereich „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ betreut und mit uns ein Pressefoto machte.
Wieder zurück im Gemeinderatssaal, erwarteten uns nun hier die beiden Archivmitarbeiter Frau Williams und Herr Rimmele, um uns die Bestände und Techniken des Stadtarchivs Stockach zu zeigen, welches sich im Untergeschoss des Rathauses befindet.
Dazu teilten sie die Klasse in zwei Gruppen. Frau Williams ging mit der einen Gruppe hinunter ins Archiv und zeigte uns die Bestände. Die Akten sind in sogenannten „Rollregalen“ untergebracht, die auf Schienen fahrend mit großen Rädern bewegt werden können. Hier finden sich zum Beispiel die Akten der Stadtverwaltung sowie die Ausgaben des Südkuriers und anderer örtlicher Zeitungen. Frau Williams zeigte uns darüber hinaus eine Schenkungsurkunde über Ländereien aus der Zeit der Grafen von Nellenburg sowie eine Bibel aus dem 16. Jahrhundert.
Die andere Gruppe betreute im Gemeinderatssaal Herr Rimmele und stellte den Schülern hier die Technik zum digitalen Archivwesen vor. Zum einen erklärte er uns den Weg zur Digitalisierung von alten Fotos, zum anderen erfuhren wir hier die Adressen und Links zur digitalen Nutzung der Bestände des Stadtarchivs Stockach.
Zum Ende dieses zweiten Teiles der Exkursion traf sich die gesamte Klasse wieder im Gemeinderatssaal und nach Danksagungen an die beiden Archivmitarbeiter machte sich die Klasse mit den betreuenden Fachlehrern, Herrn Knüppel und Herrn Schprintz, auf den Rückweg zum Nellenburg-Gymnasium.
Autoren:
Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 C
Marco Knüppel (Fachlehrer für das Fach Gemeinschaftskunde)
Schnappt die Falle zu? Die Theater AG des Nellenburg-Gymnasiums bot ihrem Publikum in vier Vorstellungen im März mit dem Kriminalstück „Die Mausefalle“ von Agatha Christie einen humorvollen und spannenden Abend. In den jeweiligen Aufführungen der zwei verschiedenen Besetzungen blieb es bis zum Schluss spannend, wer die Mausfalle platzierte und damit zum Mörder wurde. Spielfreude und tolle schauspielerische Leistungen der Akteure entführten die Zuschauer in die Atmosphäre einer eingeschneiten englischen Pension, die von der Außenwelt abgeschnitten war und in der ihre scheinbar zufällig anwesenden Gäste auf rätselhafte Weise verschwanden und starben. Hinter den vorgespielten Fassaden der Figuren schlummerten Nicht-Gesagtes, Abgründe und Vergangenheit. Das Publikum war begeistert!
Nellis begeistern bei Sportlerehrung in Stockach
Bei der diesjährigen Sportlerehrung der Stadt Stockach sorgten die Nellis mit einer eindrucksvollen Showeinlage für Begeisterung.
Die Zirkussportgruppe des Nellenburg-Gymnasiums ist bei städtischen, regionalen und überregionalen Veranstaltungen längst fest etabliert.
In diesem Jahr steht unter anderem noch das Baden-Württembergische Landesturnfest auf ihrem Programm.
Das Engagement der Gruppe bleibt beeindruckend.
Ein Vormittag beim Südkurier
Am Dienstag, den 10. März 2026, begaben sich die Schüler*innen der Klasse 10a des Nellenburg-Gymnasiums in Stockach morgens um 8:16 Uhr mit dem Zug nach Konstanz-Wollmatingen, um sich das Südkurier Medienhaus anzusehen.
Luca, ein Mitarbeiter des Südkuriers, leitete die Führung und bot den Schüler*innen neue und interessante Eindrücke. Wir bekamen die Möglichkeit, Einblicke in die Redaktion und in die Druckerei zu erhalten.
Auch der Unterschied zwischen Lokal- und Regionalredaktion wurde erläutert. Arbeitsalltäge, der Aufbau einer Zeitung und das Prinzip des Zeitungsdruckens wurde den Schülern anschaulich erklärt. Auch das erstaunlich große Papierlager mit den vielen Papierrollen war ein Highlight der Führung.
Ein Blick ins Archiv, in welchem Zeitungsartikel seit dem Jahre 1840 gesammelt und alphabetisch geordnet werden, machte uns Schüler*innen bewusst, wie viele einzigartige Informationen und Zeitungsartikel in Archiven zu finden sind. Frau Orlowski betreut als Archivarin das Archiv des Südkuriers im Keller des Gebäudes und erzählte uns, wie sich die Arbeit eines Archivars gestaltet. Für die anschließende Verpflegung sorgte der Südkurier, was den Ausflug abrundete, bevor die Klasse 10a sich gegen 12:30 Uhr auf den Rückweg nach Stockach machte.
Die Schüler*innen konnten zahlreiche neue Erfahrungen sammeln und Eindrücke gewinnen, die man nicht jeden Tag erhält. Gleichzeitig war es ein rundum schöner und gelungener gemeinsamer Ausflug. Ein besonderer Dank gilt unserem Lehrer in den Fächern Wirtschaft und Gemeinschaftskunde, Herrn Knüppel, welcher dieses Erlebnis ermöglichte und die Organisation übernahm, sowie Herrn Pantenburg, der unsere Klasse ebenfalls an diesem Morgen begleitete.
Autoren: Sienna Reitz (Klasse 10 A), Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 A
Fotos: Marco Knüppel (Fachlehrer im Fach Gemeinschaftskunde)
Gleich zweimal kamen die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Musik in den Genuss eines hochkarätigen Konzerts. In Friedrichshafen spielten am Sonntag, 8. März die Stuttgarter Philharmoniker von Ginastera „Drei Tänze aus dem Ballett Estancia“, ein fulminantes, expressionistisches Stück mit vielen Spezial-Effekten aus der Percussion-Abteilung. Ein Höhepunkt war danach das Klavierkonzert von und mit der Pianistin Gabriela Montero. In einer kurzen Einführung wies sie auf die Themen Licht und Schatten sowohl in ihrem Herkunftsland (Venezuela) als auch in ihrer Komposition hin. Frau Montero ist eine der wenigen Pianistinnen, die auch improvisieren: Sie bot sie als Zugabe eine spontane Improvisation über ein vom Publikum vorgesungenes Lied. So wurde „Auf der schwäb’schen Eisenbahn“ zu einem virtuos-romantischen Stück. In der zweiten Hälfe spielte das Orchester die sinfonische Dichtung „Symphonie fantastique“ von Berlioz. In der Pause trafen Frau Seeber und die Schüler*innen die äußerst sympathische und zugewandte Frau Montero auf der Bühne zum Gespräch.
Zwei Tage darauf ging es nach Freiburg ins Konzerthaus zur Veranstaltung „Fit fürs Abi“. Profi-Musiker des SWR-Orchesters interpretierten interessante Werke und Arrangements aus dem Abiturthema Jazz. Es waren Werke von Ravel, Rihm und Strawinsky zu hören, die Jazz-typische Überschriften trugen wie „Blues“ oder „Ragtime“. Jedoch konnten auch bekannte Standards wie „I Got Rhythm“ in ganz neuartigen und teilweise witzigen Arrangements erlebt werden.
Das Leistungsfach Gemeinschaftskunde hat am Freitag, den 6. März, für die Klassen 9 bis 13 wieder eine Schülerwahl im Rahmen der Landtagswahl Baden-Württemberg durchgeführt. Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 bis 13 haben an der Wahl teilgenommen. Gewählt wurde in echten Wahlkabinen und die Stimmabgabe. Neben einem Gesamtergebnis wurden auch die einzelnen Klassenstufen getrennt ausgewertet. Das Ergebnis wurde erst nach dem Ende der Landtagswahl veröffentlicht. Wahlsieger bei Erst- und Zweitstimmen waren die Grünen (33 %), gefolgt von der CDU (19 %). Auf dem 3. Platz folgten Linke und FDP mit jeweils 9 %. Für die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs war es ein tolles Projekt, diese Schülerwahl durchzuführen und zu organisieren. Wählerlisten anlegen, den Wahltag zeitlich durchzuorganisieren und anschließend richtig auszuzählen, waren wichtige Lernerfahrungen. Und die wählenden Schülerinnen und Schüler konnten Routine für die Demokratie-Teilhabe erwerben.
Hier nun die Ergebnisse in der Gesamtschau:
Am 28. Februar öffnete das Nellenburg-Gymnasium seine Türen für das interessierte Publikum. Schulleiter Holger Seitz eröffnete die Veranstaltung in der Aula und erläuterte die Besonderheiten des Nellenburg-Gymnasiums. Der Fokus der Schule liegt auf ganzheitlicher Bildung, einer frühen Förderung der Interessen in Naturwissenschaften und Sprachen und dem künstlerisch-musikalischen Bereich sowie einem reichhaltigen Angebot an Projekten und AGs.
Die Schülerschaft präsentierte sich im Unterstufen-Chor, der Tanz-AG und der Zirkus-AG „Die Nellis“ mit unterhaltsamen und überzeugenden Darbietungen. Dadurch bekam das Publikum einen Eindruck von der Schulatmosphäre und der lebendigen Schulgemeinschaft.
Lehrkräfte führten die Besucher zur ersten Orientierung durch das Haus. Zu den Attraktionen gehörten unter anderem eine Ausstellung von Schüler-Werken im Bereich der Bildenden Kunst, die Robotik-AG und die Meeresbiologie-AG. Spannende Experimente aus Physik und Chemie konnten neben weiteren Angeboten aller Unterrichtsfächer bestaunt und mitmachend erlebt werden.
Dieser Tag der offenen Tür ermöglichte den zahlreichen Gästen einen informativen, abwechslungsreichen und stimmungsvollen Vormittag. Er bewies eine engagierte, lebendige Schulgemeinschaft mit breitem Angebot.
Exkursion der NWT-Gruppe der Klasse 10d zur Firma Syntegon am 27.2.26
In Kooperation des Hegau-Bodensee-Seminars mit der Willkommenspartnerschaft der Fakultät Maschinenbau der HTWG Konstanz wurde die Schülerexkursion unter dem Thema: „Wie entstehen eigentlich Verpackungen für Waren“ angeboten. 10 Schülerinnen und Schüler der 10d komplettierten in Singen den Bus, der mit insgesamt 28 Jugendlichen aus 5 Schulen zum Hauptsitz der Firma Syntegon nach Beringen/ Schweiz fuhr.
Die Firma ist mit 47 Standorten weltweit eine internationale Firma, die uns zum NWT-Thema Produktentwicklung „sehr interessante Einblicke in das Unternehmen“ zeigte. „Man hat erfahren, wie so ein Unternehmen funktioniert.“ „Sehr
interessant waren die Führung, bei der Maschinen extra für uns angestellt wurden.“ „Sehr gut war auch, dass wir Fragen stellen konnten, selbst Hand anlegen durften und Maschinen selbst programmieren durften.“ „Insgesamt war der Aufbau des Tages gelungen: erst die Grundlagen der Firma in einem Konferenzraum kennenlernen, dann in zwei Gruppen Führung bzw. selbst aktiv werden beim Anlernen eines Roboters und zum Abschluss bei guter Verpflegung einen Einblick in die beruflichen Möglichkeiten zu gewinnen.“
Also gerne wieder! Vielen Dank an meine interessierte und disziplinierte NWT-Gruppe der 10d!
Karin Mechnich
Der Ausschuss für politische Bildung unserer SMV hatte für den 24. Februar in Vorbereitung auf die anstehende Landtagswahl eine Podiumsdiskussion organisiert. Als Vertreter des Rings politischer Jugend in Konstanz waren Luis Fitz (Grüne Jugend), Nicolas Flöß (Junge Union) und Nico Kletmann (junge liberale) vor Ort und debattierten im Rahmen zweier Unterrichtsstunden zu den Schwerpunkten Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik und Umweltpolitik. Im Anschluss gab es noch eine Fragerunde, in der die drei Politiker interessierte und kritische Fragen beantworten mussten. Demokratiebildung hat an der Schule einen hohen Stellenwert – dies war ein gelungenes Beispiel für eine praktische Umsetzung!
Im Bild von links nach rechts Lisa Stehle, Elsa Krasniqi, Joanne Khahjenouri, Luisa Richter, Ilayda Elceoglu, Luis Fitz, Nicolas Flöß, Nico Klemann)
Keiner war besser!!! Unser Schulsieger Ali Riza Öztürker überzeugte die fünfköpfige Jury des Kreisentscheids beim Vorlesewettbewerb in Singen. Am Montag, den 23. Februar konnte sich der diesjährige Schulsieger des Nellenburg Gymnasiums auch gegen das hochkarätige Teilnehmerfeld aus Singen, Salem, Steißlingen, Engen, Hilzingen und Mühlingen durchsetzen. Mit seinem gekonnten und sehr überzeugenden Lesevortrag aus dem Buch „Wolf“ von Saša Stanišić konnte er die Jury mit seiner Lesetechnik, seiner Textauswahl sowie der Interpretation der Textstelle überzeugen.
Der Vorlesewettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten zählt zu den größten Schülerwettbewerben der Bundesrepublik Deutschland.
Ali Öztürker wird nun gegen die Sieger des Kreisentscheid aus den benachbarten Kreisen in Villingen lesen. Der Sieger dieses Entscheides wird dann zum Baden-Württemberg Entscheid nach Stuttgart eingeladen. Ziel aller Vorleser ist es, beim Finale in Berlin dabei zu sein und gegen die Sieger der anderen Bundesländer vorzulesen.
Unsere Nellis sind sehr gefragt - im Februar zum Beispiel beim "Schwarzen Ball" in Stockach sowie beim Wintercup der Aerobic-Talentschule.
Das RoboCup Qualifikationsturnier 2026 fand am 7. und 8. Februar an der technischen Hochschule in Mannheim statt und bot eine hervorragende Plattform für junge Robotik-Enthusiasten. Wir waren stolz darauf, mit insgesamt zehn Teams an diesem spannenden Event teilzunehmen, davon vier Teams im Rescue Line Wettbewerb und sechs Teams im Rescue Line Entry teil.
Im Rescue Line Contest konnten wir großartige Erfolge feiern. Zwei unserer vier Teams haben hervorragende Leistungen gezeigt und sich den ersten und zweiten Platz gesichert! Diese Erfolge zeigen das große Engagement und die Kreativität unserer Schüler. Mit den beiden hervorragenden Plätzen haben sich die beiden Gewinnerteams für die German Open Anfang März qualifiziert.
Im Rescue Line Entry Contest nahmen unsere sechs Teams teil, die sich auf den Einstieg in die Robotik konzentrierten. Dieser Wettbewerb war ideal, um neue Konzepte und Ideen auszuprobieren. Erfreulich ist, dass es ein Team unter die Top 6 geschafft hat und damit ebenfalls für die German Open qualifiziert ist. Ein Dank für die Unterstützung für die Teilnahme an diesen Wettbewerben geht auch an das Schülerforschungszentrum SFZ Südwürttemberg und an die Vector-Stiftung.
Insgesamt war das RoboCup Qualifikationsturnier 2026 in Mannheim ein sehr schönes und lehrreiches Wochenende. Die Erfahrungen, die wir gesammelt haben, werden uns helfen, uns weiterzuentwickeln und auf zukünftige Herausforderungen besser vorbereitet zu sein. Wir freuen uns bereits auf die German Open und darauf, unsere Fähigkeiten weiter zu verbessern!
Die Klasse 5c fuhr am 6. Februar nach Konstanz. Der Besuch des Ninja Warrior Parcours mit anspruchsvollen Hindernissen, die Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit erfordern, und ein anschließendes 3D Minigolfen waren das Ausflugsziel. Los ging es um 8 Uhr in Stockach. Die Bahnfahrt war erfreulicherweise pünktlich und so konnte die Klasse zur vereinbarten Zeit am M10 in Konstanz Wollmatingen ankommen.
Die Schüler begannen nach einem kurzen Aufwärmprogramm mit den verschiedenen Hindernissen, die man aus dem Ninja Warrior Sport kennt, und den sportlichen Herausforderungen wie Hangelparcours oder Kletterwand. Nach gemeinsamem Spaß und kurzer Verschnaufpause mit Vesper wurde anschließend noch mit 3D-Brillen und Minigolfschlägern die 3D-Minigolfanlage bespielt.
Einen Vormittag lang Aufregung und Spannung pur
Endlich war es soweit. Am 5. Februar zeigten die 7. und 8. Klassen im Balladenwettbewerb ihr Können vor einem großen Publikum. Seit über zwanzig Jahren feiert das Nellenburg Gymnasium alle zwei Jahre diesen lyrischen Wettbewerb. Doch dieses Jahr gab es ein absolutes Novum, das großen Anklang fand: zum ersten Mal schauten die Fünftklässler den 7. Klassen und die Sechstklässler den Leistungen der Klassen 8 zu.
Neben dem Jurypreis wurde - ebenfalls als Premiere - der Publikumspreis vergeben, bei dem die Zuschauer aus den 5. und 6. Klassen über die für sie beste Darbietung am Ende der Veranstaltung abstimmten.
Inhaltlich wurde ein bunter Strauß verschiedener Balladen geboten: Neben Klassikern von Friedrich Schiller wie „Der Taucher“ und „Der Handschuh“ gab es auch moderne, sozialkritische Werke wie „Nicht schlecht, Herr Specht“ von Lars Ruppel. „Die Heinzelmännchen“ von August Kopisch zauberten auf der Bühne, „John Maynard“ von Theodor Fontane rettete seine Passagiere vor dem sicheren Tod, Zeus verteilte in „Die Teilung der Erde“ von Friedrich Schiller den Erdball und den Himmel, wurde aber von den Darstellern der Klasse 7d zeitkritisch mit einem Plakat „We are the World“ korrigiert. „Nis Randers“ von Otto Ernst rettete seinen verschollenen Bruder von einem Schiffswrack. Beim „Der fremde Spielmann“ von Carl Philipp Conz ähnelt das Motiv dem Rattenfänger von Hameln, da er die Kinder einer Stadt entführt und diese in einer Kluft sterben.
Das Publikum und die Jury waren von den tollen, mitreißenden Darbietungen, bei denen meistens die ganzen Klassen auf der Bühne standen, begeistert. Zum ersten Mal in der Geschichte des Balladenwettbewerbs wurden einige Vorträge mit Livemusik - ebenfalls gespielt von Mitgliedern der aufführenden Klassen - gekonnt untermalt.
In beiden Klassenstufen war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer zum Sieger gekürt werden durfte. Die Jury sah bei den Klassen 7 sowohl die Leistung der Klasse 7a mit „Nicht schlecht, Herr Specht“ als auch die Klasse 7e mit „John Maynard“ vorne und verteilte überraschenderweise gleich zwei erste Preise. Das Publikum hingegen würdigte die Klasse 7c mit „Der Taucher“ mit dem Publikumspreis.
In den Klassen 8 ging sowohl der Jurypreis als auch der Publikumspreis an die Klasse 8a mit „Der Handschuh“.
Großen Dank verdienen auch die Deutschlehrkräfte der auftretenden Klassen, die in ihrem Unterricht und darüber hinaus diese Balladen über viele Stunden hinweg erarbeiteten und schließlich auf die Bühne gebracht haben.